Rückkehr zum Erfolg gefordert – Silver Arrows als Favorit in Freiburg

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Am kommenden Sonntag reisen die American Footballer der Stuttgart Silver Arrows nach Freiburg, um gegen die Sacristans den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten. Dabei treten sie als Favorit an und müssen gegen einen harten Gegner bestehen. Die Arrows sind gewarnt. Freiburg hat mit einem Sieg am vergangenen Wochenende gegen Biberach seine Kritiker verstummen lassen und hofft nun darauf, den Aufwärtstrend zu halten. Die Arrows hatten dagegen eine längere Pause und müssen erst mal sehen, wie sie in die Rückrunde reinkommen.

Der Freiburger Jubel war groß, als man am letzten Wochenende vor eigenem Publikum, beim ersten Heimspiel der Saison 2016, den Gegner in einem Herzschlagfinish besiegen konnte. 13:10 hieß es am Ende für die Breisgauer, die damit den Biberach Beavers einen herben Dämpfer verpassten. Eben jene Biber, die Wochen zuvor die Siegesserie der Arrows abrupt zu einem Ende gebracht hatten. Und es sind jene Sacristans, gegen die die Silberpfeile im Auftaktspiel der Saison enorme Mühe hatten.

„Die Defense der Freiburger ist eine harte Nuss“, findet Headcoach Jürgen Doh, der weiterhin auf seinen Quarterback Michael Dierberger verzichten muss. Stattdessen wird Aris Katz die Geschicke der Stuttgarter leiten. Das Problem ist, Katz studiert in München und ist nur an den Wochenenden in Stuttgart. „Keine gute Voraussetzung, um sich mit seinen Passempfängern einzuspielen“, weiß auch Doh. Trotzdem fordert er die Rückkehr zum Erfolg. Denn auch er sieht das Problem der Serie am Horizont auftauchen. Und diese Serie könnte eine Serie der Niederlagen werden.

„Wir hatten fast drei Wochen Zeit, um uns darauf vorzubereiten und nun müssen wir nur das umsetzen, was wir trainiert haben“, findet auch Defensiv-Koordinator Nick Daubitzer. Auf seine Defense wird es auch hier wieder ankommen. Im Hinspiel konnten sie Pässe vom gegnerischen Quarterback vier mal abfangen. „Da wollen wir am Sonntag natürlich anknüpfen“, gibt Daubitzer die Marschrichtung vor. „Unsere Offense braucht unsere Unterstützung und daher werden die Jungs alles geben, um unseren Angriff in guter Feldposition ins Spiel zu bringen.“

Dazu benötigt der Angriff der Silberpfeile aber auch mehr Durchschlagskraft, wie in Biberach. „Wir haben in Biberach mehr Yards gemacht, als im Spiel als die Biber bei uns zu Gast war“, wiegelt Doh das Problem „schwacher Angriff“ ab. „Wir hatten da nur noch ein paar Abstimmungsprobleme, die wir hoffentlich in den Griff bekommen haben. Die Chancen zu scoren waren auch gegen Biberach da!“

Die Arrows brauchen sich auch nicht hinter Freiburg zu verstecken. 17,5 Punkte erzielt der Stuttgarter Angriff im Schnitt. Freiburg kommt da gerade mal auf 13,6. Und Defensiv sieht es auch nicht anders aus. Während die Arrows pro Spiel 16,2 Punkte zulassen, sind es bei den Breisgauern 20,6. Also eigentlich eine klare Sache für die Arrows, die als Favorit nach Freiburg fahren werden und darauf hoffen, dass sie die gerissene Serie neu aufrollen können. Aber einfach wird es sicher nicht.

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