Arrows fordern Tabellenführer

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Die Defense machte sich oft das Leben selber schwer.Bei der 21:41 Niederlage beim Tabellenführer Albershausen Crusaders, zeigten die American Footballer der Stuttgart Silver Arrows eine beachtliche Leistung und leisteten den Gastgeber bis zum Spielende heftigen Widerstand. Damit müssen die Arrows nun dringend im nächsten Spiel in Weinheim punkten, um den Klassenerhalt zu sichern. Das Spiel gegen Albershausen könnte dabei trotz Niederlage den entsprechenden Aufschwung bringen.

 

 

Adam Reinheimer tankte sich 2 mal ins gelobte Land.Die Vorzeichen waren nicht die Besten. Ausgerechnet die Offense-Line war stark ersatzgeschwächt nach Albershausen angereist und so mussten auch Verteidiger in der Offensive aushelfen. Und als sich ein weiterer Linienspieler des Angriffs verletzte, musste sich sogar Sergio De Pilla in die Linie stellen. Doch bis dahin hatten die Arrows schon aufblitzen lassen, was alles möglich ist. Zwar hatte Alberhausen nach einem Spitzenreturn, bis tief in die Arrows-Hälfte, die erste Chance zu punkten, musste sich aber nach einer starken Leistung der Silberpfeile mit einem Fieldgoal zufrieden geben.

 

Viel Arbeit wartete am Sonntag auf das Offensiv Backfield der Arrows.Dann nahmen die Arrows das Ei in die Hand und Brian Lee warf es prompt tief auf Mike Suggs, der den Ball fangen und bis an die gegnerische 15 Yard-Linie tragen konnte. Von dort brauchten die Arrows noch genau zwei Versuche um am Ende mit einem 10 Yard-Lauf von Adam Reinheimer (PAT Aris Katz) mit 7:3 in Führung zu gehen. Albershausen hielt dagegen, aber die stürmischen Angriffe führten nicht mehr zum Touchdown. Zwei Fieldgoals brachten aber die Führung.

 

Brian Lee tankt sich zm 1st Down. Seine Pässe fanden aber nicht immer ins richtige Ziel.Der Arrows Angriff stockte, die Crusaders, mit der besten Defense der Liga, ließen den Arrows nicht viel Raum. Und es kam die Stunde des Angriffs der Gastgeber. Ein Big Play später stand es schon 16:7 und nachdem Stuttgart das Angriffsrecht durch eine Interception in der Spielfeldmitte abgegeben hatte, nutzten die Crusaders dies zum nächsten Touchdown und damit 23:7 Halbzeitstand.

 

Das Laufspiel der Crusaders hatten die Arrows meist im Griff.In der zweiten Hälfte starteten die Arrows im Angriff und mussten, wie schon oft, das Angriffsrecht prompt abgeben. Die Crusaders taten sich allerdings auch schwer. Die Stuttgarter Verteidigung zwang sie zwei mal in einen Vierten Versuch. Allerdings schenkten die Arrows-Verteidiger den Gastgebern dann auch jedes mal einen neuen Ersten Versuch. Am Ende gelang dem Tabellenführer ein weiterer Tochdown zum 30:7. Und dann, beim nächsten Drive auch noch ein Fieldgoal zum 33:7. Eine sichere Führung, könnte man meinen.

 

Hier trägt Sergio De Pilla noch die gewohnte 8, später war es dann die 74.Doch die Silberpfeile kamen noch einmal zurück. Das letzte Viertel begannen sie mit einem Touchdown-Pass von Lee auf Suggs (Zweipunktversuch gescheitert). Und nach einem Fumble der Crusaders an der Mittellinie marschierten die Arrows erneut Richtung gegnerischer Endzone und erneut war es Reinheimer (ZPV Lee auf Suggs), der auf 33:21 verkürzte. Jetzt erzwang die Stuttgarter Verteidigung einen Befreiungsschlag und der Angriff der Arrows legte wieder los. Yard um Yard, Spielzug um Spielzug bewegten sie sich übers Feld, doch der letzte Pass landete ausgerechnet in den Armen der Gastgeber. Und die konterten prompt. Kurzer Pass in die Mitte, zwei Verteidiger ausgespielt und ab, 92 Yards in die Stuttgarter Endzone (Zweipunktversuch erfolgreich).

 

Sunny Junge diente als Change of pace Man, konnte die Gegner aber nicht abschütteln.Wer nun denkt, die Arrows würden die Köpfe nach dem 41:21 sinken lassen, der irrte sich. Wieder in Ballbesitz ging es, angefeuert von den mitgereisten Cheerleadern, direkt in Richtung Crusaders Endzone. Weil die Uhr bereits auf das Spielende hin tickte, starteten die Arrows die No Huddle Offense, in der Lee den Angriff allein leitet. Und die Stuttgarter marschierten erneut. Und erneut war es eine Interception, die den eindrucksvollen Drive beendete und damit auch gleichzeitig das Spiel.

 

Mike Suggs, als Returner und Receiver ein wichtiger Part der Arrows.„Wir haben heute super gekämpft und gut gespielt. Nur unser Hänger im Angriff zwischen dem ersten und letzten Viertel ärgert mich“, sagt Headcoach Jürgen Doh, der sich etwas mehr Konstanz für den Angriff wünscht. „Dem Wunsch kann ich mich für meine Verteidigung nur anschließen“, kommentiert Defensive Coordinator Andy Giese das Spiel seiner Mannen. „Wir haben dem Gegner durch viele kleine Fehler Chancen ermöglicht, die wir ihm nicht geben dürfen.“

 

3 Quarterback Sacks gelangen den Arrows und oft war der gegnerische QB auf der Flucht, dennoch reichte es nicht für den Sieg.Dennoch macht das Ergebnis Hoffnung auf das nächste Spiel, dass die Arrows ausgerechnet nach Weinheim führt, dem direkten Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg. Mit einem Sieg würde man sich etwas Luft verschaffen, denn dank dem frühen Erfolg gegen Heilbronn hätten die Arrows dann genauso viele Pluspunkte wie Weinheim, denen noch ein Spiel gegen die Kuchen Mammuts bevorsteht, während die Arrows noch beide Partien ausstehend haben. „Wir haben es selbst in der Hand und müssen nun einfach nächsten Sonntag die Ernte unseres harten Trainings einfahren“, weiß Doh.

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