Arrows wollen am Sonntag alles klar machen

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Am kommenden Sonntag, 24. Juli, stehen sich die Stuttgart Silver Arrows und die Crailsheim Titans zum ersten Mal in dieser Saison, ja zum ersten Mal überhaupt gegenüber. Und für beide Teams geht es um Alles. Crailsheim muss, wollen sie nicht Letzter werden, gegen Stuttgart gewinnen. Und die Arrows, wollen sie dem Abstiegsstrudel entrinnen, müssen am Sonntag auch alles klar machen. Damit ist der Rahmen zum letzten Saisonheimspiel der Silberpfeile auf der Schlotwiese in Zuffenhausen gesteckt.

 

 

 

Die Pleite in Ludwigsburg sitzt den Arrows Spielern am Mittwoch noch in den Knochen. Dennoch quälen sich 25 Spieler durch das straffe Programm. „Die Titans hatten vier Wochen Zeit sich auf uns vorzubereiten“, erklärt Headcoach Jürgen Doh, der dafür nur eine Woche zur Verfügung hat. Naja, grad mal zwei Trainingseinheiten, wenn man es genau nimmt. Ein kleiner Vorteil für die Gäste aus Crailsheim. Ein weiterer ist natürlich die Regeneration. „Während unsere Verletzten kaum durchschnaufen können, konnten die Titans die vier Wochen Pause sicherlich gut nutzen“, führt Doh aus, der am Sonntag aber auf einen weiter wachsenden Kader zurückgreifen kann.

 

Und die Sache sieht dazu auf dem Papier überdeutlich aus. Es spielt zwar der Vorletzte (Arrws) gegen den Letzten (Titans), aber die beiden Mannschaften trennen fünf Punkte. Crailsheim steht sieglos am Ende der Tabelle. „Aber das täuscht“, warnt Doh. Denn die Titans haben zugelegt. In den Spielen gegen die Spitzenteams aus Böblingen und Ludwigsburg gelangen beachtliche Erfolge, vor allem im Angriff. Das zeigt sich auch in der Tabelle. Die Gäste vom Ufer der Jagst erzielen pro Spiel immerhin fast 20 Punkte, bei den Arrows sind es gerade mal 10. Dagegen kassieren die Titanen über 31 Punkte pro Begegnung. Da sind die Arrows auf gleichem Niveau. Somit auch hier ein leichter Vorteil für Crailsheim.

 

„Es wird ein spannendes Spiel“, ist sich Doh sicher. Er freut sich darüber, dass sein Kader von Spiel zu Spiel größer wird. Bei vielen Teams ist das genau anders herum. Die Arrows starteten in den ersten Partien oft mit Spielern, die gar nicht gespielt haben. Zeitweise hatten sie nur 17 spielfähige Spieler. „Aber wir haben uns durchgebissen und das macht sich jetzt bezahlt.“ Inzwischen treten die Arrows mit 22 aktiven Spielern an und am Sonntag könnten es sogar noch mehr sein. Doch Doh weiß, die Anzahl ist nicht entscheidend. Viel mehr kommt es darauf an, wer sein Konzept besser umsetzt. „Wir müssen auf alle Fälle unsere Offense ins Rollen bringen und Manu (Lehniger) die entsprechenden Löcher aufmachen!“.

 

Damit ist auch der Gameplan der Stuttgarter klar. Sie wollen den Laufangriff, ihre gefährlichste Waffe in den erfolgreichen Spielen, etablieren. In der Defense gilt dagegen die Aufmerksamkeit den Crailsheimer BigPlays. „Gerade in den letzten Spielen haben die Titans ein variables Passspiel auf die Beine gestellt und sind mit langen Pässen brandgefährlich geworden“, weiß Doh. Und gerade in der Passverteidigung steckte in den letzten Spielen der Wurm, vielmehr steckten da viele Rookies drin. „Die lesen die Plays natürlich noch nicht so gut, wie etablierte Spieler“, erklärt der Chef der Verteidigung, Reiko Klimpsch. „Da fehlt dann auch die Unterstützung beim Lauf, was uns auch zusätzliche Yards gekostet hat.“

 

Das Spiel startet wie immer um 14.30 Uhr, der Kickoff ist um 15 Uhr. Spielstätte ist die Bezirkssportanlage Schlotwiese in Stuttgart Zuffenhausen. Es wird das letzte Spiel der Arrows auf der Schlotwiese sein, nicht nur für diese Saison, da die Festwiese ja nun nach dem Umbau wieder freigegeben wurde und die Arrows 2012 an die alte Wirkungsstätte zurückkehren können. Für Kinder wird es wie immer eine Hüpfburg geben und für das leibliche Wohl ist auch gesorgt. Am 30. Juli folgt dann sofort das Rückspiel in Crailsheim, das auch gleichzeitig den Saisonabschluss darstellt. Mit einem Sieg aus einem dieser beiden Spiele, sichern sich die Arrows den Klassenerhalt, aus eigener Kraft.

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