Drei Chancen für die Arrows: Teil II – Einfall der Ritter

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Am Samstag, 16. August, fallen die Franken Knights aus Rothenburg o.d. Tauber im Stadion Festwiese zum Spiel gegen die Stuttgart Silver Arrows in der 2. Football-Bundesliga ein. Beide Teams eint die Hoffnung auf einen Fehltritt eines Dritten. Während die Ritter, als Tabellendritte noch geringe Chancen auf die Meisterschaft hat, aber auf einen Ausrutscher von Plattling angewiesen ist, stehen die Silberpfeile im Tabellenkeller und hoffen auf eine Niederlage der Saarland Hurricanes, damit am letzten Spieltag die Entscheidung um den Klassenerhalt fallen kann. Dann hätten die Arrows alles selber in der Hand.

 

 

Die Favoritenrolle in diesem Spiel ist vergeben. Der Gast aus Franken wird lediglich die Höhe des Sieges in Frage stellen. Für die Silver Arrows sind die Chancen auf einen Sieg dagegen sehr gering. Dabei würde ein Sieg die Chancen auf den Klassenerhalt deutlich verbessern. „Wir können zwar nicht aus dem Vollen schöpfen, sind aber etwas besser bestückt, wie in den Spielen zuvor“, gibt sich Headcoach Jürgen Doh optimistisch. Der Ausfall von Jochen Alber wird die Defense aber auf alle Fälle schwächen, da zudem Robert König beruflich verhindert ist. „Franken ist schon so schwer zu stoppen, da wird es jetzt natürlich nicht leichter“, weiß Doh.

 

Doh setzt auf seine Offense. Diese konnte 155 der erzielten 215 Punkte zu Hause erkämpfen. Das macht pro Spiel einen Schnitt von knapp 26 Punkte. Nicht genug, wenn man bedenkt, dass Franken über die Saison einen Schnitt von über 41 Punkten hat. Dazu lassen die Ritter auch pro Spiel nur knapp über 14 Punkte zu (die Arrows 35 Punkte). Trotzdem, mit etwas Glück und dem unbedingten Siegeswillen ist eine Überraschung im Football immer möglich.

 

„Wenn wir die Knights ärgern können, es uns gelingt, sie unter Druck zu setzen, könnte die Sensation möglich sein“, sagt Doh. Er weiß, dass in dieser Hoffnung eine menge Konjunktive versteckt sind, aber bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt. Fast gebetsmühlenartig wiederholt Doh diese Hoffnung, dieses Mantra auch im Training. „Wichtig ist, dass die Spieler an ihre Chance glauben, es für möglich halten.“ Doh weiß, dass selbst in einem so körperlichen und von Taktik geprägten Sport, die Psychologie ihren festen Platz hat. Dennoch sind die Vorzeichen für die American Footballer der Stuttgart Silver Arrows eher auf Sturm.

 

Denn die Arrows sind auf eine Niederlage der Hurricanes angewiesen. Der Wirbelsturm aus dem Saarland empfängt am gleichen Tag die Kirchdorf Wildcats. Beide Teams benötigen einen Sieg um dem Abstieg vor dem letzten Spieltag zu entkommen. Der Verlierer dagegen könnte ganz tief im Schlamassel sitzen, vor allem bei einem gleichzeitigen Sieg der Silberpfeile. Verlieren Hurricanes und Silver Arrows kommt es ein Wochenende später in Saarbrücken zum ultimativen Showdown zwischen beiden Mannschaften. „Schön wäre es, wenn wir darauf nicht hoffen müssten, aber unsere Handlungsfähigkeit haben wir mit der Niederlage zu Hause gegen Kirchdorf eingebüßt, jetzt müssen wir halt doppelt hoffen“, fügt Doh an.

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