Es ist ein echter Leistungssport

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Die Jugendtrainerin spricht über Cheerleading, einen Sport, der mehr abverlangt als viele glauben.
Susan Capicchiano hat mit dem Cheerleading mit zwölf Jahren bei den Stuttgarter Silver Arrows angefangen. Seit drei Jahren ist sie Jugendtrainerin und will beim Kinder- und Jugendfestival am Wochenende auf dem Schlossplatz mit den Vorurteilen gegenüber ihrem Sport aufräumen. Trainiert wird auch in Vaihingen. Das Cheerleading kommt aus den USA. Es gilt, bei sportlichen Veranstaltungen die eigene Mannschaft anzufeuern. Typische Sportarten, bei denen Cheerleader auftreten, sind Basketball und American Football.

 

Was bieten Sie den Besuchern am Festival?
Wir haben einen Bühnenauftritt mit Tanzprogramm. Es ist kurz, aber anspruchsvoll, sozusagen ein Rundumschlag aus Bodenturnen, Tanz und Akrobatik.

Und wie kann man bei Interesse näheres erfahren?
Einfach auf silverarrows.de gehen oder mich direkt nach dem Auftritt ansprechen. Ich stehe gern und jederzeit für Fragen zur Verfügung.

Wie waren ihre Erfahrungen beim Kinder- und Jugendfestival im vergangenen Jahr?
Viele waren da und begeistert. Im vergangenen Jahr war auch ein Mädchen da, dass dann in den Verein gekommen ist. Unsere Hoffnung ist, dass sich das in diesem Jahr wiederholt.

Was möchten Sie außerdem mit ihrem Auftritt erreichen?
Wir möchten das Cheerleading weiter verbreiten und Vorurteile aus der Welt schaffen.

Welche Vorurteile? Und wie ist der Sport denn wirklich?
Das Vorurteil lautet, dass wir nur mit Puscheln etwas in der Gegend rumwackeln, tanzen und nett aussehen, aber in Wirklichkeit ist Cheerleading ein echter Leistungssport. Es gibt zahlreiche Meisterschaften und viele wissen nicht, wie aufwendig der Sport ist. Es gehört auch viel Mut dazu, in zwei bis drei Metern Höhe auf Pyramiden zu stehen und sich wieder fangen zu lassen.

Was muss man noch mitbringen außer Mut?
Am Wichtigesten ist Spaß am Training und Taktgefühl.

Nähere Infos: www.silverarrows.de. und www.kinder-jugendfestival.de.

Das Gespräch führte Sophia Jedrzejczak

Erschienen in der Stuttgarter Zeitung, 03.07.2014

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