Glück Auf, Arrows!

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Am kommenden Samstag (27. April) reisen die Stuttgart Silver Arrows zum Oberligaspiel nach Heilbronn. Gastgeber sind die Salt Miners, Aufsteiger aus der Landesliga. Während die Arrows bereits zwei Niederlagen (gegen Ligafavoriten) im Gepäck haben, konnten die Miners ihr Auftakt gegen den Abstiegsaspiranten Kuchen Mammuts deutlich gewinnen. Arrows und Miners gelten als Teams aus dem Mittelfeld, daher wird sich nach diesem Spiel zeigen, wo die Arrows wirklich stehen.

 

 

Die Tabelle spricht eigentlich eine deutliche Sprache. Da tummeln sich die Arrows nach zwei Niederlagen und mit 20:81 Punkten am Ende, während die Salt Miners nach ihrem Sieg über Kuchen mit 50:0 den dritten Platz einnehmen. Doch was die Tabelle nicht aussagen kann ist, was diese Platzierungen wert sind, denn die Arrows spielten zum Auftakt gegen die Plätze Eins und Zwei in der Tabelle.

 

Eigentlich wollte man in diesen Spielen mithalten, doch die Probleme an der Line of Scrimmage, der wichtigsten Linie im Spiel, waren zu auffällig. „Wir haben unsere Probleme aufgezeigt bekommen. Deutlich. Aber das ist vielleicht ein Vorteil für uns, denn Heilbronn hatte leichtes Spiel gegen Kuchen und wurde kaum gefordert“, meint Headcoach Jürgen Doh.

 

Nun arbeiten die Arrows an ihren Fehlern. Aber abstellen lassen, werden sie sich in so kurzer Zeit nicht. „Aber wir werden immer besser werden“, ist sich Doh sicher. Das zeigt sich auch statistisch, denn in der zweiten Halbzeit waren die Arrows immer besser, als in der ersten Halbzeit. Zumindest Offensiv. „Wenn unsere Verteidigung dann auch mal Luft und Erholung bekommt, können wir den Gegner später noch besser und stärker unter Druck setzen“, ist sich Andy Giese sicher.

 

Der Verantwortliche für die Defense hat vor allem in der ersten Halbzeit gegen Albershausen eine ansprechende Leistung seines Teams gesehen. „Auch da haben wir natürlich noch Fehler gemacht, aber wir waren noch fit und konnten diese meistens ausbügeln.“ Gegen Heilbronn hofft er darauf, dass die Offensiv-Abteilung gleich von Beginn an wach und am Drücker ist, damit seine Verteidiger in kurzen Einsätzen den Salt Miners das Leben schwer machen können.

 

Heilbronn hat sich im ersten Spiel als ausgeglichenes Team präsentiert. Pass- und Laufspiel waren gleichermaßen dominant. Das macht es dann schwer, einen solchen Gegner auszurechnen. „Im Vorbereitungsspiel gegen die Greifs wirkte das Angriffsspiel aber noch etwas träger“, meint dazu Assistent Reiko Klimpsch. „Wir müssen sie mit unserer Verteidigung dazu bringen, dass sie eindimensional werden“, sieht er als Faktor für den Erfolg der Arrows an. Na dann, Glück auf, Arrows!

 

Für das Selbstvertrauen und die Fans wäre ein Sieg natürlich gut. Vor allem im Hinblick auf das nächste Heimspiel, dass am 4. Mai um 16.30 Uhr im Stadion Festwiese stattfinden wird. Dann werden die Weinheim Longhorns zu Gast sein, die ähnlich wie die Arrows im Moment mit zwei Niederlagen dastehen. Der um 30 Minuten nach hinten verlegte Anpfiff ist dem parallel (15.30 Uhr) stattfindenden VfB-Spiel geschuldet.

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