Silver Arrows planen für die Regionalliga Südwest

Klaus Krauthan Herren Leave a Comment

Auf der Hauptversammlung gab Headcoach und Präsident Jürgen Doh das Ziel für die kommende Saison bekannt: Ein Platz im sicheren Mittelfeld. Damit wollen die Silver Arrows dem Drama um den Abstiegskampf entgehen und sich auch ein mögliches Relegationsspiel im Herbst ersparen. Dazu müsste man auf den Plätzen drei bis fünf landen. Einen möglichen Durchmarsch, wie dieBiberach Beavers im letzten Jahr hinlegten, hält Doh für sehr unwahrscheinlich. „Das waren andere Voraussetzungen. Wir kommen ohne Imports aus und wachsen generisch in unserer Struktur. Unser Ziel ist es Spieler aus den eigenen Reihen fit für die Regionalliga zu bekommen und dort zu bestehen.“

Auf den Top-Plätzen sieht Doh den Absteiger aus der GFL2, die Albershausen Crusaders. Daneben sind die KIT Karlsruhe Engineers ein sicherlich gut aufgestellter Herausforderer. Aber ebenso die Holzgerlingen Twister, die nun wieder auf einige Spieler aus der GFL2-Zeit zurückgreifen können. Das eigene Ziel wollen die Silver Arrows erreichen, in dem sie das Team weiter stärken, sowohl durch Integration der Rookies, die nun bereits ein Jahr mittrainieren, als auch durch die neu zum Team gestoßenen Spieler anderer Mannschaften. Hier fanden die Arrows Verstärkung in Andreas Schorich, Julian Roth (beide Kuchen Mammuts), Axel Gemmert (Tübingen Red Knights), Max
Grüschow (Neu Ulm Spartans), Lukas Schantz (Pirmasens Praetorians) und Yannick Nötzold (Pattonville Generals).
Schmerzen tun natürlich die Abgänge, darunter besonders die, der arrivierten Spieler, wie Tobias Böhm und Bastian Feigl (Karriereende), aber auch andere, Philip Bader (zurück in Bayern), Marc Huber, Leon Du Maire (beide Esslingen Raccoons) und Ralph Albrecht, Rudolf Köpplin (beide Karriereende), Max Wulle (Umzug nach NRW). Das trifft vor allem die Defense, die obwohl beste Defense der Oberliga 2018, für die Regio noch etwas zulegen muss. Gerade da setzen die Coaches an. Jedes Training wird gefilmt und analysiert. Dafür haben die Arrows nun extra in die Anwendung HUDL investiert. „Wir wollen die Jungs Schritt für Schritt besser machen und korrigieren die Fehler natürlich schon im Training, aber dann eben auch auf dem Video, wo wir auch mehr sehen, denn auf dem Feld können wir unsere Augen nicht überall haben“, erklärt Daniel Contreras Schneider, der Defensive Coordinator der Arrows.
Die Spieler werden auch in der Saison 2019 bei den Spielen vom Physioteam des Eagle Services unterstützt. „So können wir sicherstellen, dass Spieler medizinisch betreut werden und alle, bei denen keine Bedenken gibt, schneller wieder zur Verfügung stehen und wir Coaches uns nicht auch noch darum kümmern müssen.“ Apropos Coaches, auch hier gab es Verstärkung. Mit Martin Ebner konnte ein Coach für die Widereceiver des Herrenteams gewonnen werden. Er spielt zwar noch in der zweiten Mannschaft der Schwäbisch Hall Unicorns, steht aber den Arrows zur Verfügung, wenn es sein Zeitplan zulässt. Und wieder im Staff ist Reiko Klimpsch, der sich vornehmlich um die Defensive Backs kümmern wird. Ansonsten arbeiten die Arrows weiter mit Doh als Headcoach und Offensiv Coordinator, Contreras Schneider als DC, Michael Canadi für die Quarterbacks und Stefan Muffler für die Linebacker.

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