Playoffs, Baby!

Klaus Krauthan Verein Leave a Comment

Die Regular Season der NFL ist gelaufen und die 12 Teilnehmer an den Playoffs stehen fest. Playoffs, das heißt in der NFL gnadenlose KO-Runde. Wer ein Spiel verliert ist raus aus dem Rennen! In der ersten Runde, dem Wildcard Weekend treffen sich die Plätze 3-6 jeder Conference. In der AFC fahren die Indianapolis Colts (6) zu den Houston Texans (3) und die Los Angeles Chargers (5) reisen zu den Baltimore Ravens (4), während in der NFC die Seattle Seahawks (5) nach Dallas zu den Cowboys (4) fahren und die Philadelphia Eagles (6) zu den Chicago Bears (3) reisen.

In der AFC haben die Kansas City Chiefs (1) und die New England Patriots (2) spielfrei, während diese Plätze in der NFC durch die New Orleans Saints (1) und die Los Angeles Rams (2) belegt sind. Diese Teams warten nun darauf, wer ihre Gegner sein werden.

 

Wenn es nach dem Motto geht „Totgesagte leben länger“, dann haben die Eagles eine gute Chance, ihren Titel zu verteidigen, denn eigentlich waren die Eagles schon raus aus dem Rennen und dann verletzte sich auch noch die QB-Hoffnung Carson Wentz. Aber wie letztes Jahr schafft es Nick Foles, der Backup, die Spiele zu gewinnen und plötzlich gibt es wieder Hoffnung. Wobei die Bears dieses Jahr ein richtig dicker Brocken sind. Passspiel, Laufspiel, Defense, alles nicht von schlechten Eltern. Aber in der jüngeren Geschichte der NFL gab es schon 2 Teams mit Platz 6, die sich den Superbowl geholt haben.

Favorit: Bears

 

Auf der anderen Seite sind auch die Colts mit Andrew Luck (den werten wir mal als halben Deutschen, hat doch sein Vater ein paar Jahre die Geschicke der NFL-Europe in Deutschland geleitet) gegen die Texans nicht chancenlos. In beiden Spielen in der Saison trennten die Teams gerade mal jeweils 3 Punkte und jede Mannschaft konnte einmal gewinnen (übrigens immer auswärts!). Und Luck ist nicht umsonst das Comeback-Kid der Liga. Dagegen muss Deshaun Watson erst noch beweisen, dass er auch in Playoffs abliefern kann. Und spannend wird auch das Duell T.Y. Hilton gegen DeAndre Hopkins. Auf die wird es sicherlich auch ankommen.

Favorit: Colts

 

Der ungeliebteste Gegner in der NFC sind mit Sicherheit die Seahawks. Erstens playofferfahren, zweitens Russell Wilson und inzwischen, dank Chris Carson, Drittens auch noch mit einem Laufspiel gesegnet. Und nicht zu vergessen Viertens mit Pete Carroll, ein Schlitzohr als Headcoach. Auf der anderen Seite stehen da die Cowboys, die mit Dak Prescott und Ezekiel Elliott zum Ende der Saison nochmal richtig ins Rollen kamen. Die Frage ist, reicht das gegen Seattle? In Woche 3 hat es in Seattle nicht gereicht, aber vielleicht reicht es vor heimischem Publikum.

Favorit: Seahawks

 

Das Knallerspiel, zumindest der Statistik nach, wird wohl das Aufeinandertreffen der Chargers (12-4) auf die Ravens (10-6). Richtig, obwohl sie den besseren Record haben, liegen sie in der Rangfolge hinten, denn Divisionssieger haben Vorrang vor den Wildcardspots. Die Highoctane Offense, rund um Altmeister Philip Rivers hat nur in einem Spiel weniger als 20 Punkte erzielt (7 mal 28 oder mehr) und das war ausgerechnet … genau, zu Hause gegen die Ravens. Die sind mit ihrem Rookie-QB Lamar Jackson gut dabei, verblüffen aber selbst die Experten, denn außer Jackson ist die Offense eher still. Dafür ist die Defense recht dominant. Genau 2 mal kassierten die Ravens mehr als 28 Punkte. Und wie heißt es so schön? „Offense wins games, Defense wins Championships!“

Favorit: Ravens

(Favorit gemäß US-Buchmacher)

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