Arrows Jugend mit Erfolg am Wochenende

Klaus Krauthan Jugend Leave a Comment

Mit einem Doppelsieg gelang der Jugend der Silver Arrows ein erfolgreiches Wochenende. Erst konnte die U15 auswärts in Albershausen gegen die Crusaders mit 26:6 gewinnen und anschließend gewann die U19 zu Hause gegen die Kuchen Mammuts mit 32:6. Beide Teams sicherten sich damit jeweils den zweiten Tabellenplatz ihrer Liga. Für die U15 geht es am kommenden Wochenende direkt in Holzgerlingen weiter, die U19 hat ein Wochenende mehr Zeit, bevor sie zu Hause die Ostalb Highlanders empfangen.

 

Das neuformierte U15 Tackle Team der Silver Arrows, dass unter anderem mit 3 jungen Damen im Team angetreten war, durfte zum Auftakt überraschend gen ersten Sieg bejubeln ohne angetreten zu sein. Denn der Gegner aus Tübingen war nicht zum Spiel angetreten. Stattdessen traf man in einem Freundschaftsspiel auf die Holzgerlingen Twister, konnte dort aber keine Akzente setzen und verlor mit 26:0. Die Twister hatten zuvor Albershausen mit 32:14 bezwungen.

 

Gegen die durfte man direkt im Anschluss antreten und legte gleich mal richtig los. Quarterback Jakob Groß nutze eine Lücke und sprintete an der Seitenlinie entlang Richtung Endzone. Wenige Meter davor wurde er jedoch eingeholt und getackelt und fiel dabei auf den Ball und blieb erst einmal mit Atemproblemen liegen. Das hieß David Kusche musste als Ersatz ran und er bediente 3 Spielzüge später Maria Agathagelidou mustergültig, die somit die ersten Punkte auf die Anzeigentafel brachte.

 

Albershausen konterte gelungen mit einem Option-Spielzug, bei dem die Defense der Arrows Tribut zollen musste und dem Runningback nur hinterherschauen konnte. Aber man konnte sich fangen und schaffte vor der Pause noch 2 Touchdowns durch Kusche. Da er zwei der drei Extrapunkte auch noch versenkte, führten die Arrows sicher mit 20:6. In deri zweiten Halbzeit verwaltetendie Arrows dann das Spiel und ließen in der Defense keine Punkte mehr zu, während Lukas Tenhagen einen Lauf durch die Mitte in einen 40 Yards Touchdown-Lauf verwandelte.

 

Headcoach Klaus Krauthan und sein Offensive Coordinator Michael Dierberger gönnten sich dann nur eine kurze Ansprache, weil sie sich dann direkt auf den Weg nacch Stuttgart zum U19 Spiel machten, dass da bereits in den Startlöchern stand. „Zumindest im zweiten Spiel konnten wir Akzente setzen, müssen aber in den nächsten Trainingseinheiten aber nochmal den Kontakt und das Ballhandling vertiefen“, berichtet Krauthan.

 

Die U19 hatte bis zur Ankunft der beiden Coaches schon eine 12:0 Führung herausgearbeitet (beide durch Rodas Mehari, nach Vorarbeit von Florian Vollmer und yannick Weiler). Jürgen Doh hatte die Jungs unter seine Fittiche genommen und die Offensive geleitet, während Daniel Contreras Schneider die Defense betreute. „Fast wäre das Spiel dann gekippt“, findet Dierberger. Denn kaum war er im Stadion angelangt, verkürzten die Kuchener durch einen Touchdown auf 12:6 und nachdem der Kickoff nicht gesichert werden konnte, waren die Kuchener erneut in die Endzone gekommen und freuten sich schon über den Touchdown, der jedoch wegen einer Regelwidrigkeit zurückgenommen wurde. Statt mit einem Touchdown standen die Mammuts am Ende mit leeren Händen da.

 

Das nutzen die Arrows eiskalt aus und noch vor der Pause fing Linus Fackler einen Pass von Mehari und sprintete über 83 Yards in die Endzone. Der Zweipunktversuch von Mehari auf Nick Janza saß auch und man hatte den alten Spielstand mehr als wiederhergestellt (20:6). Und nach der Pause entwickelte sich das Spiel weiter zu Gunsten der Arrows. Yannick Weiler tankte sich in den beiden verbliebenen Viertel jeweils einmal in die Endzone und stellte damit den 32:6 Endstand her.

 

Dass Kuchen dazwischen nochmal bis an die 2 Yard Linie kam, geschenkt, denn die Defense hielt erneut und sicherte so den zweiten Erfolg in dieser Saison, der in dieser Deutlichkeit nicht erwartet worden war. „Und jetzt überlegt mal, wo ihr stehen würdet, wenn alle von Euch, die ihr heute hier seid, immer im Training wären“, fragten Doh und Dierberger unisono im Abschluss-Huddle. In der Tat hätte das Spiel letzte Woche unter diesen Vorzeichen anders aussehen können. „Aber man steckt halt nicht drin, die Kids haben oft fremdgesteuerte Termine“, weiß Dierberger, der sich nach dem harten Tag erst einmal zurücklehnt und sich auf den Abend freut. „Zusehen, wie sich andere abrackern und Deutschland am Ende hoffentlich gewinnt!“ Wie Recht er haben sollte.

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