Orangene Explosion bei der Cheer Dance DM

Damen Dance

 

Mit einem hervorragenden sechsten Platz bei 16 Teams auf der
Deutschen Cheer Dance Meisterschaft in Dresden (8. März 2008),
krönte die Dance Squad der Stuttgart Silver Arrows, Orange Explosion, ein Wochenende voller Überraschungen. Sie erzielten mit 136 Punkten fast 26 Punkte mehr als bei der Landesmeisterschaft und zeigten damit die beste Leistung eines süddeutschen Teams bei dieser DM.

 

 

 

 

 

 

Dabei begann die Fahrt nach Dresden mit einer Hiobsbotschaft. Talisa Grunikiewicz konnte die Reise nicht antreten, da sie ernsthaft erkrankt war. Dazu zeigte sich Andrea Walsdorff mit einer verschleppten Bronchitis ebenfalls angeschlagen. Sie biss aber auf die Zähne, da die Squad mit mindestens acht Damen auf der DM antreten musste und mit Talisas Ausfall diese Grenze bereits erreicht war.

Da Orange Explosion sich als 11 bestes Team in Deutschland qualifiziert hatten, führte die Dezimierung dazu, dass im Umfeld der Damen höchstens mit einer ähnlichen Leistung gerechnet wurde. Eine Platzierung um Platz 10 herum war den Stuttgarter Damen aber zu wenig. Laura Mpaxevanidis, Sandra Schäfer, Angela Edwards, Viktoria Keilmann, Isabell Bühler, Jeanette Grau, Angela Schabel und Andrea Walsdorff motivierten sich an diesen Umständen und gaben auf der Bühne alles.

Es gab förmlich eine orangene Explosion, als die acht temperamentvollen Damen ihre Show in den 2:30 Minuten technisch und optisch gut darboten. Selbst als das zurückhaltende Publikum nicht richtig mitzog gelang es Orange Explosion die eigene Leistung hochzuhalten und so das Ergebnis der Landesmeisterschaft, man erzielte dort 110,2 Punkte, mehr als deutlich zu toppen.

Am Ende war nur der neue Meister aus Berlin, die Lightnings (Berlin Thunderbirds, 150,3 Pkte) und vier weitere Teams aus dem Norden und dem Osten der Republik, Dance Deluxe (TSV Rudow, Berlin, 149.0), die Silver Stars (SC Buschhausen, Oberhausen, 148.1), die Lucky Charms (SC Eichwalde, Potsdam, 144.3) und die SachsenCheers (SC DHfK, Leipzig, 140.6), besser als die Dance Squad der Stuttgart Silver Arrows.

Trotz des Erfolgs und der damit verbundenen hellen Freude musste die Feierstimmung erst einmal auf Eis gelegt werden, denn die Heimfahrt aus Dresden zurück an den Neckar stand an. „Wir sind total happy“, bekennt denn auch Trainerin Laura Mpaxevanidis. „Und auch überrascht, aber ich denke, dass es vielen von uns und unseren Fans so geht.“ Die Feier haben die Damen zwar auf Eis gelegt, aber die wird bestimmt noch nachgeholt. In Stuttgart eben, Dresden war aber trotzdem eine Reise wert.

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