U15 sichert sich den 4. Platz

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Die Spielgemeinschaft der Kornwestheim Cougars und der Stuttgart Silver Arrows belegte im U15 Finalturnier nach zwei Niederlagen den vierten Platz. Mit dem Minimalkader am Spieltag setzten sich die Jugendlichen den stärkeren Teams immer bis zum Ende zur Wehr und sorgten im kleinen Finale für Spannung, als sie nach einem 0:18 Rückstand zur Halbzeit in Hälfte Zwei bis auf 20:25 herankamen. Für den Sieg reichte es beim 20:33 gegen die Rhein-Neckar Bandits am Ende nicht. In der Vorrunde verlor man gegen den späteren Sieger Schwabisch Hall Unicorns mit 0:36.

 

 

Das Schicksal war am Samstag der SG Cougars/Arrows nicht gewogen. Bis zum Spieltag musste die SG zahlreiche Absagen an Spielern hinnehmen und konnte so am Spieltag gerade mal in der Mindeststärke auflaufen. Aber man wollte in keinem Fall klein beigeben. Dabei wäre das beim ersten Gegner leicht gewesen. Die Schwäbisch Hall Unicorns sind in allen Altersklassen aktuell das Maß der Dinge. Auch bei der U15 ist das nicht anders und das bekamen die Spieler der Spielgemeinschaft Cougars/Arrows gleich zu spüren.

 

Da alle 11 Spieler Spielzeit bekamen, damit nur drei Spieler zwei Wege gehen mussten, gab es natürlich das ein oder andere Missmatch, wenn ein 12 Jähriger versuchte, einen 15 Jährigen zu covern oder gar zu tacklen. Schon zur Halbzeit lag die SG mit 0:22 im Hintertreffen. „Da hat mich nur geärgert, dass wir Offensiv nicht so explosiv war, wie ich mir das gewünscht hätte“, gibt Klaus Krauthan, Coach des Angriffs, zu. Aber er wollte auch gegen die Unicorns nicht alles zeigen, machte er sich doch Hoffnungen, zumindest gegen die Bandits eine Chance zu haben.

 

Gegen die Unicorns wurde in Halbzeit Zwei gegen die Backups dann nur noch zwei Touchdowns zugelassen und das Spiel mit 0:36 verloren. „Das ging so schnell, wir kamen gar nicht mit dem Zählen nach“, war auch Headcoach Chris Carlsrud fassungslos. Erst am Dienstag am Knie operiert, ließ es sich Carlsrud nicht nehmen, mit Krücken an der Seitenlinie zu stehen und sich um die Defense zu kümmern. Aber auch er konnte nicht verhindern, dass sich gegen die Rhein-Neckar Bandits im kleinen Finale dann fast ein Debakel abzeichnete. „Wir haben stur die Kleinen drin gelassen und die haben sich zum Teil wacker geschlagen“, sagt Carlsrud. „Leider haben wir einen Spieler der Bandits nicht in den Griff bekommen.“

 

Und dieser eine Spieler sorgte fast im Alleingang für den 0:18 Rückstand der SG bis zur Halbzeit. Danach setzten die Banditen auch vermehrt auf Backups und sahen plötzlich ihren Vorsprung schwinden. Nach zwei Touchdowns von Florian Vollmer und einem gelungenen Zwei-Punkt-Versuch von Niklas Betz waren die Cougars/Arrows auf 14:18 herangekommen und die Bandits musste reagieren. Also kam der erste Angriff wieder aufs Feld und der sorgte für das 14:25. Doch erneut ein Touchdown von Vollmer brachte die SG auf 20:25 heran. Mit auslaufender Uhr gelang aber genau dem einen Spieler, den die SG nicht in den Griff bekommen hatte, ein Big Play und ein Lauf über 70 Yards zum 20:33 Endstand.

 

„Da ärgert es doppelt, dass wir in der ersten Hälfte nichts Zählbares zustande gebracht hatten“, ärgert sich Krauthan. Der vor allem bedauert, dass Tim Bickele bei seinem Lauf in Richtung Endzone nur durch regelwidriges Verhalten gestoppt werden konnte. „Wie hier auch noch die Flagge ausbleiben konnte, verstehe ich auch nicht“, gibt er zu. So fehlten der SG hier nur ein paar Yards, oder ein paar mehr Sekunden auf der Uhr. Ob es das Gesamtergebnis verbessert hätte? „Das glaube ich weniger, aber ein 26 oder 28:33 wäre verdienter gewesen“, findet auch Carlsrud.

 

Spieler:

Niklas Betz, Tim Bickele, Tom Ettengruber, Nils Goretzky, Robin Kuhn, Iraklis Patelaros, Sebastian Rickert, Marc Schiele, Darius Sulimma, Florian Vollmer, Philipp Vollmer.

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