American Day ein voller Erfolg

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Aus Sicht der Stuttgart Silver Arrows war der American Day am 4. Juli im Stadion Festwiese ein voller Erfolg. Zum Einen konnten die Arrows zwei Spiele gewinnen. Eines im vorangehenden U15 Jugendturnier und dann bei den Herren das Spiel gegen den Tabellendritten. Dass Letzteres so deutlich ausfiel, war zu Beginn nicht zu erwarten. Zum Anderen kamen viele Zuschauer ins Stadion, die die Organsiation vor eine große Herausforderung stellten.

 

 

„Am Ende ist uns fast alles ausgegangen“, berichtet Pressesprecher Klaus Krauthan, der als Mitorganisator auch für den Einkauf zuständig war. „Wir haben natürlich mehr eingekauft als sonst, fast doppelt so viel!“ Dass es am Ende doch nicht gereicht hat, ist zum einem dem Zuschauerzuspruch zuzuordnen, zum anderen aber auch der Uhrzeit. „Mit dem Kickoff um 19.30 Uhr lagen wir natürlich auch in der Zeit, in der die Leute zu Abend essen“, ergänzt Krauthan.


So arbeitete die Catering Crew über die gesamte Zeit der Veranstaltung am Limit. Die Kühlschränke waren schon über dem Limit und konnten die Getränke gar nicht mehr so schnell kühlen, wie sie über den Tresen gingen. Und sie gingen über den Tresen. Vom Jugendturnier an bis zum Ende des Herrenspieles. Die Temperaturen zwangen zum Trinken. „Zusätzlich haben wir in Absprache mit dem Hausmeister eine Ecke mit Wassernebel berieselt, wo sich jeder etwas erfrischen konnte.“ Krauthan und seine Kollegen wussten um das Wetter und taten alles Mögliche, es erträglich zu gestalten.


Zum Glück waren die Temperaturen gesunken, als Tim Bacskai die Nationalhymnen der USA und Deutschlands in der Spielfeldmitte, umrahmt von einer 7er-Crew Schiedsrichter und den Fahnen der beiden Länder, performte. Die fast 500 Zuschauer dankten es ihm mit anhaltendem Applaus. Das Umfeld wurde unter anderem von V8-Rental gestaltet. Serkan Özkan bildete mit vier V8 US Cars, sogenannten Muscle Cars, den Blickfang. Dazu für die Kleinen eine Hüpfburg und für die Großen American Food.


Als dann die Seniors das Feld stürmten und über die Tübingen Red Knights hinwegrollten war die Stimmung auf dem Höhepunkt. Es kommt auch nicht oft vor, dass ein Stadionsprecher, der im dritten Viertel verkündet, dass er jetzt leider arbeiten gehen muss, mit tosendem Applaus verabschiedet wird. Zum Glück war ein weiterer Sprecher schon vor Ort und setzte die Arbeit des Ersten fort.


Den Abschluss bildete dann das fast 10 minütige Feuerwerk. Dabei erntete die erste und einzeln abgeschossene Rakete noch mitleidiges Lächeln und fast höhnischen Applaus. Wahrscheinlich erwarteten die Anwesenden ein Feuerwerk mit einfachen Silvesterraketen. Doch die Silberpfeile hatten das Feuerwerk in die Hände eines Profis gelegt. Carsten Kurz und sein Team von „Stuttgarter Feuerwerke“ ließen bis zum Ende keine Wünsche offen und auch hier regnete es hinterher kräftigen Applaus.


„Alles in allem ein toller Tag“, fast Krauthan zusammen. Da fällt es auch kaum ins Gewicht, dass das Schiedsrichter Mikro nicht so wollte, wie es sollte und dass die Berieselungsanlage des Werferplatzes fast das Feuerwerk unter Wasser gesetzt hatte. „Rein organisatorisch können wir das gerne nochmal machen“, freut sich Krauthan über das Lob, das der Verein von allen Seiten bekommen hat.

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