Arrows sammeln weiter Erfahrung

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Trotz gutem Wetter fanden sich am vergangenen Sonntag nur knapp 150 Zuschauer in das Stadion Festwiese ein. Sie sahen beim 6:22 gegen die Pforzheim Wilddogs nur in der ersten Halbzeit (6:7) ebenbürtige Stuttgart Silver Arrows. In Halbzeit Zwei gab es dagegen eine Lektion in Sachen Laufangriff von Pforzheim, aus dem die Arrows ihre Lehren ziehen müssen, wollen sie die Klasse halten.

 

Nach der Niederlage gegen die Kuchen Mammuts kam am vergangenen Sonntag ein Favorit auf den Meisterschaftstitel ins Stadion Festwiese nach Stuttgart. Die Pforzheim Wilddogs belegten in den vergangenen Jahren stets Plätze in der oberen Hälfte. Nun aber, bekamen sie mit Bernd Schmitt einen erfahrenen Headcoach, der schon einige Teams nach Vorne gebracht hat.

 

Aber Pforzheim nahm die Favoritenrolle nicht auf die leichte Schulter. Die Akteure hatten wohl ihr letztes Gastspiel im Hinterkopf, als sie das Spielfeld betraten. Sie wirkten konzentriert und gut vorbereitet. Auch Stuttgart wirkte gut eingestellt. Aber auf Seiten der Stuttgarter waren aber gerade mal ein Dutzend Spieler beim Sieg letztes Jahr dabei.

 

Im ersten Viertel dominierten die Abwehrreihen. Mehrfach gaben beide Teams das Angriffsrecht per Punt ab. Wobei Pforzheim sich da schon leichte Vorteile erspielte. Im zweiten Viertel brach dann der Bann der Punktelosigkeit. Pforzheim arbeitete sich über das Feld und stürmte per Lauf in die Endzone der Stuttgarter. Der Zusatzversuch saß und die Silberpfeile lagen mit 0:7 zurück. Bis kurz vor Ende der ersten Hälfte ließen dann beide Verteidigungsreihen keine Punkte mehr zu. Dann aber, in den letzten Spielminuten schlugen die Arrows zurück und bei auslaufender Uhr kämpfte sich Aris Katz in die Endzone der Pforzheimer. Der Zusatzversuch ging leider daneben.

 

Das 6:7 zur Halbzeit schien ein gutes Signal zu sein. Das junge Team der Stuttgarter puschte sich gegenseitig hoch. Doch auch Pforzheim war motiviert. Und vor allem hatten sie eine Lücke in der zum Teil unerfahrenen Arrowsverteidigung entdeckt. Sie kamen mit einem druckvollen Laufspiel aus der Pause und es dauerte nicht lange, da stand es 6:13 und kurze Zeit später gar 6:16, als Pforzheim mit einem Feldtorversuch erfolgreich war. 10 Punkte sind aber im Football kein großer Vorsprung, doch zum gewinnen muss man Punkten. Das gelang den Arrows aber bis zum Spielende nicht mehr, obwohl sie sich noch einmal in aussichtsreiche Position vorkämpften. Aber da hatte Pforzheim im letzten Viertel bereits aus 6:22 erhöht.

 

„Heute haben wir eine neue Lektion gelernt“, erklärt Headcoach Jürgen Doh. „Aber unser junges Team wird daraus lernen und wenn alle mitziehen werden wir gestärkt in die nächsten Spiele gehen. Das aber ausgerechnet gegen einen weiteren Titelaspiranten, am kommenden Sonntag sind die Ludwigsburg Bulldogs zu Gast, der Sieg eingefahren werden soll, scheint unwahrscheinlich. „Warum nicht?“ fragt Doh frech. „Ich bin mir sicher, an einem guten Tag können wir Ludwigsburg richtig fordern … und auch besiegen.“ Bleibt zu hoffen, dass am 20. Mai ein solcher guter Tag ist, wenn die Arrows die Bulldoggen im Stadion Festwiese erwarten. Beginn wie immer um 14.30 Uhr und kostenloses Parken auf P9 (Losung: Silver Arrows – Football) ist auch wieder möglich.

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