Der Mann mit dem Pokerface

Verein

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Zur ersten vereinsinternen Pokermeisterschaft fanden sich immerhin acht Interessierte ein.

 

Also spielte man longhanded an einem Tisch, auch wenn mehrere Tische vorbereitet waren. Am Ende siegte mit Olaf Zimmermann ein alter Footballhase und das beste Pokerface des Abends.

Sicherlich hatten die verantwortlichen mit mehr „Zockern“ gerechnet, aber es ging eben nur um die Ehre und nicht um ein Preisgeld. Als Belohnung lockte ein Pokal und kein Bargeld. So fanden sich am vergangenen Samstag immerhin zum ersten Spiel acht Interessierte ein. Vom absoluten Neuling bis zum erfahrenen Poker-Freizeit-Spieler war alles vertreten. „Immerhin war ich nicht als erstes vom Tisch“, zeigte sich Klaus Krauthan, Vorstandsmitglied der Silver Arrows zufrieden. Er hatte zu diesem Pokerabend eingeladen und sich dann zumindest mal mit den Regeln auseinander gesetzt. „Was Pokern angeht, bin ich ein absoluter Neuling. Ich hab bislang eher Skat oder Doppelkopf gespielt, aber das Spiel hat seinen Reiz.“

Poker Runde

Poker Übergabe

Das dabei nicht immer das beste Blatt gewinnt war auch jedem bekannt. Beim Modus Texas hold’em, der derzeit angesagtesten Pokervariante, macht gerade dieses bluffen ein großen Anteil am Gewinnen aus. Am besten schaffte es Olaf Zimmermann, ebenfalls Vorstandsmitglied bei den Silberpfeilen. Er konnte am Ende den Wanderpokal in Empfang nehmen. „Es war ein hartes Stück Arbeit und auch etwas Glück mit den Karten“, bekennt Zimmermann.

Nach der Pokalübergabe setzten sich alle wieder an den Tisch und pokerten noch zwei weitere Runden, nur so zum Spaß. „Weil wir ja einen Wanderpokal ausgerufen haben, werden wir das ganze sicherlich wiederholen“, kündet Krauthan an. Nur beim Turnus ist noch alles offen. „Vielleicht jedes Quartal? Auf alle Fälle nicht erst in einem Jahr, das dauert uns zu lang, jeder will den Pott!“