Stuttgart Silver Arrows Cheerleader mit guter Leistung an der Landes-Cheerleader-Meisterschaft

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Stuttgarter außer Rand und Band

Auf der Landes Cheerleading Meisterschaft in Kuchen traten die Stuttgart Silver Arrows mit drei Teams an und konnten sich am Ende über zwei vierte- und einen sechsten Platz freuen. Das Senior Allgirl Team Great Orange Fire verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um einen Platz auf Platz Vier, Den anderen Vierten Platz eroberten überraschend die Jugend Cheerleader von Orange Pride, die damit das Ergebnis vom Vorjahr deutlich toppen konnten. Das CoedGroup Stunt Team Orange Fusion kam in neuformierter Zusammensetzung am Ende auf Platz Sechs.

 

Wenn man wochenlang auf ein Ziel hinarbeitet, dann ist das eine enorme körperliche, aber auch nervliche Belastung. Und so wunderte es keinen, dass am Samstag Abend in Kuchen viele Tränen flossen- aber es waren Tränen der Freude. Noch Stunden zuvor war den Gesichtern die Anspannung und auch die Anstrengung anzusehen. Ab 5 Uhr morgens waren viele da schon auf den Beinen. Auch die Damen, Mädels und Jungs von den Silver Arrows, deren Bus um 6 Uhr nach Kuchen startete. Und dort standen dann Anmeldung, Stellprobe und andere organisatorische Punkte auf dem Programm, ehe das Warten bis zum Auftritt begann.

 

Den Anfang machten dabei die Jüngsten, Orange Pride. Die 13 Mädels zwischen 13 und 17 boten ein gutes Programm, auch wenn es gleich zu Beginn bei der ersten Schwierigkeit haperte. „Das Element hat im Training immer geklappt“, haderte Coach Susi Capicchiano ein wenig mit dem Schicksal, aber das war wohl eher der Aufregung der Mädels geschuldet, für die es bei vielen der erste Auftritt auf einer Meisterschaft war. Danach lief das Programm aber bis auf wenige Wackler flüssig durch und so wurde Orange Pride mit 43,7 Punkten als Vierter für seinen Aufwand belohnt.

 

Knapp 45 Minuten später waren die 15 Damen von Great Orange Fire dran. Auch hier war die Anspannung groß. Da half es etwas, dass der Vorstand davor schon die ersten Osterhasen verteilt hatte und so Nervennahrung vorhanden war. Von Anfang an powerte Great Orange Fire, angefeuert von den lautstarken mitgereisten Zuschauern. Ein paar Wackler, nicht alles ganz synchron und dazu noch ein kleiner Fehler- dies verwies GOF auf den, trotz alle dem nicht schlechten, vierten Platz. Die Coaches sind sich aber einig: „Die Mädels haben das super gemacht und bis zum nächsten Jahr steigern wir uns weiter und streben einen Treppchenplatz an!“

 

Das gilt auch für das Coed Groupstunt Team Orange Fusion. Die waren zwar als Titelverteidiger gestartet, jedoch in komplett neuer Zusammensetzung angetreten. Somit war das Projekt Titelverteidigung nicht das gesetzte Ziel. Die zwei Damen und drei Herren gaben ihr Bestes und starteten richtig gut und meisterten das Programm souverän. „Wir sind zufrieden mit der Leistung“, so Schabel. „Aufgrund des neu zusammengesetzten Teams hatten wir die Schwierigkeiten runtergeschraubt um ein sicheres Programm präsentieren zu können.“ Ziel war es, dropfrei durch die Routine zu kommen, was Orange Fusion auch gelang. „Nun heißt es weiter zu trainieren und die Skills auszubauen“, fügt Edwards hinzu.

 

Auch Vereinsvorstand Klaus Krauthan zeigte sich zufrieden. „Die Bereitschaft der Mädels und Jungs war da, die Leistung hat gestimmt und sie haben unsere Fans mitgerissen. Das Ergebnis ist da erst mal zweitrangig. Aber natürlich hätten wir unseren Cheerleadern auch einen Platz auf dem Treppchen gewünscht. So blieb leider zwei mal Blech, aber das Potential ist da, das konnte man sehen und das macht Hoffnung auf eine weitere Steigerung für 2018!“