Biberach Beavers LogotypeIm Prinzip gibt es die Beavers bereits seit 1991 als Unterabteilung der Turngemeinde Biberach, aber schon 1992 wurden sie als richtige Abteilung aufgenommen und stellten sich auch vor über 1.000 Zuschauer einem ersten Freundschaftsspiel, das sie auch gleich mit 34:6 gegen die Dettingen Cherokees gewannen. 1993 startete man dann in der Landesliga und kam 1995 so richtig ins Rollen. Weil aber das letzte Saisonspiel wetterbedingt verschoben werden musste und die Beavers am Nachholtermin nicht genügend Spieler zur Verfügung hatten, wurde ihnen seitens Verband der Aufstieg als Meister verwehrt. Die Konsequenzen für die Beavers waren hart. 1996 bis 1998 gab es keinen Spielbetrieb. Zu viele Spieler hatte sich anderswo umgesehen.

Erst 1999 starteten sie wieder in der Verbandsliga. Aber sie kamen nicht mehr richtig in Schwung. Es folgten immer wieder Jahre des Aufbaus, und wie in 2003 auch mal ohne Spielbetrieb. Aber ab 2006 etablierten sie sich wieder im Umfeld der Landesliga. Zwar wurden sie einige male nur knapp Zweiter oder Dritter, aber am Ende reicht es immerhin 2012 für den Gewinn der neuformierten Bezirksliga und den Aufstieg in die Landesliga. Klingt jetzt komisch, ist aber einer Umbenennung der Ligen nach AFVD-Vorbild geschuldet.

Und dort ließen sie sich auch 2013 nicht lange lumpen. Mit nur 2 knappen Niederlagen gegen Fellbach und Tübingen konnten sie sich auch hier den Titel sichern. In der Oberliga erwischten die Beavers 2014 einen guten Start, unter anderem auch mit einem deutlichen Heimerfolg gegen uns. Im Rückspiel entschieden dann die Schiedsrichter das Spiel, als sie einen eigentlich unvollständigen Pass als Touchdown werteten. In 2015 war der Elan dann etwas verpufft, die Beavers beendeten die Saison auf Platz 5.

Die Böblingen Bears sind eines der jüngsten Teams in Baden-Württemberg. Erstmals am Start mussten sie in 2008 in der Landesliga noch Lehrgeld zahlen und konnten lediglich das Heimspiel gegen die Biberach Beavers gewinnen. Aber schon in 2009 starteten sie richtig durch. 2009 waren sie in die Verbandsliga aufgerutscht und konnten sich dort auf Platz 5 von 9 Teams sofort etablieren.

Damit war die erste Stufe der Bears Rakete gezündet und in 2010 ging es richtig los.

Ungeschlagen setzten sie sich in der Verbandsliga durch. Am Ende hatten sie fast 300 Punkte mehr erzielt, als Gegner gegen sie erzielen konnten.

Und für 2011 hatten sie sich nochmals verstärkt. Unter anderem mit einigen Akteuren der Silver Arrows. Und das bekam die Liga dann zu spüren. Mit gerade mal 1 Niederlage holten sie sich den Titel und stiegen in die Regionalliga auf.

Dort lief es allerdings nicht mehr so rund. Zwar konnte man 2012 noch 4 Spiele gewinnen und dank des direkten Vergleichs zwischen den Bears, den Freiburg Sacristans und den Albershausen Crusaders mussten die Crusaders zurück in die Oberliga. Aber schon 2013 war der Höhenflug vorbei. Ohne einen einzigen Sieg ging der Fahrstuhl für die Bears nach unten.

In der Zeit trafen die Bears auch zwei mal im Rahmen des Charity-Bowls auf die Silver Arrows und beide male gingen die Arrows überraschend als Sieger vom Platz, aber das taucht hier in der Statistik natürlich nicht auf.

In 2014 gelang den Bears der Umschwung. Mit Platz 3 stand man gut da. Dabei gab es aber gegen die Arrows nur 1 mageren Punkt. Dafür aber zwei mehr als spannende Spiele. In 2015 landete man dann wieder auf dem Boden der Tatsachen, zwar Platz 4, aber punktgleich mit dem 6. der Tabelle. Immerhin, gegen uns gab es in der Festwiese einen zu Null-Sieg für die Bears. Wir revanchierten uns eine Woche später mit einem noch deutlicheren Auswärtssieg.

Die 1844 Freiburg Sacristans gibt es seit 1991. Nach einjähriger Vorbereitungsphase tritt das Team um Headcoach Raymond Fouillet 1992 in der Verbandsliga Baden-Württemberg an. Mittlerweile als Abteilung an die Freiburger Turnerschaft von 1844 angegliedert, gelingt dem Team fast eine große Überraschung. Nach einer Vorrunde ohne Sieg wird man ungeschlagen Rückrundenmeister und verpasst nur knapp den zweiten Platz. Danach folgen zwei ernüchternde Jahre und man entschließt sich 1995 in der Landesliga zu starten. Dort, bzw. durch Ligareform später in der Verbandsliga, spielen die Sacs von mal zu mal erfolgreicher bis 1998. Doch nach nur einem Jahr Oberliga starten die Freiburger 2000 wieder in der Verbandsliga.

2001 sorgen die Sacs für einen Paukenschlag. Sie starten in der Schweizer Nationalliga, der höchsten – weil der einzigen – Schweizer Spielklasse, beenden die Saison aber auf dem achten Platz. Damit ist der Ausflug in die Schweiz aber auch schon wieder beendet. Lieber startet man 2002 erneut in der Verbandsliga und werden wieder einmal Vizemeister. 2003 wird dafür ein gutes Jahr. Die Sacs können während der Saison ungeschlagen bleiben, allerdings gab es zwei mal ein Unentschieden. Im Aufstiegsspiel gelingt dann gegen die Lauda Hornet ein 41:0 Kantersieg und damit der Aufstieg in die Oberliga. Dort ist Abstieg ist nie ein Thema. Im zweiten Jahr der Oberliga sieht es 2005 schon ganz anders aus. Anders im positiven Sinn. Es steht wieder eine Vizemeisterschaft an. Ein Umbruch im Team sorgt 2006 für einen Rückschlag. Es reicht aber für den Klassenerhalt. Und im Folgejahr geht es mit Schwung bis zum Aufstieg in die Regionalliga. Dieser Elan hält weiter an und das erste Regionalligajahr 2008 beenden die Sacs auf dem überraschenden 3. Platz. Dass dieser 3. Platz jedoch keine Eintagsfliege war, bestätigten die Freiburger 2009, als sie erneut Dritter wurden.

In 2010 trafen die Sacristans dann erstmals auf die Silver Arrows. Es gelgangen 2 Erfolge und Platz 4 in der Abschlusstabelle. Und für uns stand der Abstieg in die Oberliga an. Danach hielten sich die Sacs jahrelang in der oberen Tabellenhälfte der Regionalliga, bis es 2015 eng wurde. So eng, dass der Klassenerhalt in der Minitabelle gegen die punktgleichen Stampers knapp verpasst wurde.

Am 6. Juni 1994 gründete sich der US Sports Club Heilbronn Salt Miners (kurz: USSC Heilbronn Salt Miners e.V.). Die Mannschaft wurde schnell bekannt. Der Höhepunkt war der Titel des Oberligameisters in Baden-Württemberg im Jahre 1997 und der damit verbundene Aufstieg in die Regionalliga. Vater des Erfolgs war damals Ivan Borc der den Verein von 1995 bis 1999 trainierte.

Der damalige Höhenflug fand ein jähes Ende und die nächsten Jahre waren gezeichnet von einigen Trainerwechseln und vielerlei internen Differenzen. Zahlreiche Leistungsträger verließen den Verein. Es folgte der Abstieg in die unteren Ligen. In den Jahren 2000 bis 2003 kämpfte man engagiert aber blieb erfolglos.

Dank guter Nachwuchsarbeit stand im Jahr 2004 eine junge Mannschaft auf dem Feld, die völlig überraschend unter Headcoach Horst Radtke den Titel in des Landesligameisters gewinnen konnte.

Die nächsten drei Jahren verliefen jedoch sehr durchwachsen. Ivan Borc trat für die Miners im Jahr 2007 erneut an. In den Spielzeiten 2008 bis 2010 scheiterte man mehrfach knapp am Aufstieg. Am 31. März 2011 verstab Ivan Borc überraschend. Der Verlust traf das Team und den Verein hart. Zum Gedenken an den verstorbenen Headcoach spielten die Miners die Saison in Trauerflor und zu Start des ersten Saisonspiels fand eine Schweigeminute statt.

Trotz des Verlust spielten die Miners unter der Führung des neuen Headcoach Jan Hofmann eine grundsolide Saison 2011 und mussten sich nur der zweiten Mannschaft des Bundesligisten Schwäbisch Hall Unicorns geschlagen geben.

In 2012 gelang dann der langersehnte Aufstieg zurück in die Oberliga. Dort haben sie sich 2013 etabliert. Wie die Arrows kamen sie auf eine ausgeglichene Bilanz, belegten aber auf Grund des besseren direkten Vergleichs Platz 3. Die ausgeglichene Bilanz erreichten sie 2014 zwar wieder, mussten aber mit dem 4. Platz vorlieb nehmen, aber noch vor uns. Und in 2015? da versauten wir ihnen ihre Meisterschaftsambitionen, erst mit einem verdienten Sieg über die Salt Miners und dann aber auch mit einer verdienten Niederlage gegen die Longhorns. Am Ende blieb für die Heilbronner der 2. Platz.

Das jüngste Team in der Oberliga ist nicht zwingend das jüngste Team in der Oberliga. Mit der Gründung 1990 unter dem Namen Karlsruhe Engineers als Team für die Karlsruhe Hochschulen, sind sie eines der ältesten Hochschul-Footballteams Deutschlands. Als solches haben sie 6 mal den deutschen Hochschulbowl gewonnen.

Sie haben sich zwischenzeitlich auch in der Liga versucht. 1997 wurden sie Dritter der Landesliga. Damit endete dann aber auch der erste Ausflug in den Ligabetrieb. Ab 2009 kooperierten sie mit den Badener Greifs und stiegen mit ihnen bis in die 2. Bundesliga auf. Dort folgte aber 2013 die Trennung. Die Engineers gliederten sich in den KIT ein. Der KIT SC wurde erst 2010 gegründet, findet aber bereits ein bereits Umfeld in Karlsruhe.

Mit dem erneuten Start in den Ligabetrieb 2014 führten zwei Aufstiege in Folge in die Oberliga Baden-Württemberg. Schon 2015 trafen die Arrows in einem Testspiel auf die Ingenieure und mussten eine 44:14 Packung einstecken. Ob es dieses Jahr noch einmal so weit kommt, werden die kommenden Spiele zeigen.

Im Herbst 1992 wurden die Red Knights als Verein gegründet und 1993 als Football-Abteilung in den SV Poltringen aufgenommen. 1994 wurde die erste Saison der Poltringen Red Knights in der Bezirksliga Baden-Württemberg mit dem Meistertitel abschlossen. 1996 wechselten die Red Knights den Verein und wurden eine Abteilung des SSV Wendelsheim. Durch diesen Wechsel erfolgte eine Namensänderung in Rottenburg Red Knights. 1998 errang der Verein die Meisterschaft in der Oberliga Baden-Württemberg und stieg in die Regionalliga Mitte auf. Im Jahr 2000 stiegen sie nach nur einem Unentschieden, ohne Niederlage in die 2. Bundesliga Süd auf.

2001 erreichten die Red Knights den vierten Platz der 2. Bundesliga Süd. Ab 2002 ging es auf Grund von etlichen Spielerabgängen und der schwierigen Nachwuchssituation abwärts. 2005 musste aufgrund Spielermangels der Spielbetrieb der 1. Mannschaft eingestellt werden. 2006 übernahm der ehemalige Spieler Cesare De Pauli die Head-Coach Position.

2010 wurde der Umzug nach Tübingen als Abteilung beim Verein SSC Tübingen beschlossen. 2011 starteten die Red Knights Tübingen erneut in der Landesliga Baden-Württemberg. Dieses Jahr wird als eines der erfolgreichsten angesehen. Mit einer „Perfect Season“, Flag-, B- und A-Jugend, also drei Jugendmannschaften, mehr als 100 Mitgliedern und einem neuen Sportplatz beim SSC Tübingen mit einer festen Footballmarkierung und Footballtoren.

Die Saison 2014 bestritt das Team sehr erfolgreich und schaffte den Aufstieg in die Oberliga. Dort hatten sie auch einen guten Start, doch am Ende mussten sie den Verletzungen Tribut zollen und landeten unsanft auf dem 6. Platz, das aber immerhin punktgleich mit dem 4. Platz der Tabelle.