Silver Arrows bereiten sich auf eine Saison im Herbst vor

Klaus Krauthan News, Verein Leave a Comment

Die Arrows freuen sich darauf, im Herbst anzutreten!

In einer Umfrage und einem anschließenden Online-Meeting mit den Vereinsvertretern des Verbands einigten sich Verband und Teams darauf, für eine Saison im Herbst zu planen. Jedoch unter der eindeutigen Prämisse, dass es sich bei den Spielen nicht um Geisterspiele handeln sollte. Für die Arrows die richtige Option und daher bereiten sie sich nun auch entsprechend vor. Das Training läuft seit der Freigabe durch Land und Stadt in den vorgegebenen Bahnen und alle freuen sich bereits darauf, dass dann irgendwann der Kontakt wieder erlaubt ist.

“Wir planen für den Herbst sowohl bei den Herren, als auch eine Saison bei der Jugend ein. In der Jugend konzentrieren wir uns dabei auf die U19 und in der U15 auf das Flag Football”, erklärt Präsident Jürgen Doh, wie die Silver Arrows in der Corona-Krise agieren wollen. “Wichtig ist bei unseren Heimspielen mit den Herren der Zuschauerzuspruch”, macht er dabei klar. Ohne Zuschauer, kein Spiel, zumindest bei den Herren.

 

Das lässt sich auch leicht kalkulieren. Pro Spiel in der Regionalliga begleiten 7 Schiedsrichter die Begegnung. “Das sind 360 EUR plus Fahrtgeld für zwei Autos, also locker 400 EUR die verplant sind.” Dazu kommen natürlich die Auslagen für den Platz, die Farbe und auch Aufwände für das Filmen und einen möglichen Livestream kommen hinzu “Diese Kosten nehmen wir bei einem Heimspiel durch Eintritt und das Catering wieder ein. Wenn das wegfallen würde, würde uns das ein tiefes Loch in unseren Etat reißen”, erklärt Doh. Damit werden aber auch nicht nur die Heimspiele finanziert. Auch Buskosten oder die Leistung für die Physios bei allen Spielen werden damit abgedeckt.

 

Anders könnte es in der Jugend aussehen. Diese Unkosten sind im Prinzip eingeplant, denn hier hält sich der Zuschauerzuspruch gewohnt in Grenzen. “Da kommt die Familie zum Zuschauen, da gibt es keinen Eintritt und das Catering dient da eher der reinen Verpflegung aller Teilnehmer. Da sind wir nicht auf Kostendeckung ausgerichtet. Die Jugend ist eine Investition”, macht Doh deutlich. Daher kann er sich eine Jugendsaison also auch mit Geisterspielen vorstellen. “Aber lieber wäre es uns auch da mit Zuschauer!”

 

Die grobe Planung besagt, dass die Saison 6 Wochen nach der Kontaktfreigabe für den Sport starten soll. “Sechs Wochen sind natürlich extrem knapp für jede Vorbereitung in unserem Sport, aber wenn wir noch spielen wollen, ist es nicht anders möglich.” Doh hat sich auch bei seinem Team und Coaches erkundigt, alle wollen spielen. “Wer gesundheitlich oder beruflich Sorgen wegen einer Infektion hat, muss nicht spielen”, erklärt Doh, der aber auf einen Großteil seines Teams zurückgreifen kann. Dabei konnten Teams auch für die Saison absagen, ohne Strafen oder gar einen Abstieg riskieren zu müssen. Das hat der Verband vorab klargestellt. In der Regionalliga werden sechs der sieben Teams starten, sollte eine Saison starten dürfen.

Hoffentlich klappt es noch mit der Saison.

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