Schwere Aufgabe für die Silver Arrows

Klaus Krauthan Herren Leave a Comment

Gegen die Roten Ritter müssen die Footballer der Stuttgart Silver Arrows ihre weiße Weste verteidigen. Der Tabellendritte empfängt den Tabellenersten am Samstag, 12. Mai, zum heißen Tanz im Holderfeld. In den letzten drei Jahren konnten die Arrows dort nur einmal gewinnen, wie überhaupt die Spiele gegen Tübingen immer eine Menge Brisanz versprechen. Fünf der sechs Begegnungen in den letzten drei Jahren wurden mit zehn oder weniger Punkten Differenz entschieden. Es wird die erwartet schwere Aufgabe.

 

Die Fahrt nach Tübingen treten die Silver Arrows als Tabellenführer der Oberliga Baden-Württemberg an und wenn es nach ihnen geht, sind sie das auf der Rückfahrt auch noch. Doch Tübingen ist ein schweres Pflaster für die Silberpfeile. Die Bilanz in den letzten drei Jahren weist dort nur einen hart erkämpften Sieg auf. Im letzten Jahr hätte man dort den zweiten Tabellenplatz erobern können und musste mit einer 0:10 Niederlage die Heimreise antreten und die Aufstiegshoffnungen beerdigen.

 

Doch dieses Jahr soll es anders werden. Mit breiter Brust und vier Siegen aus vier Spielen reisen die Stuttgarter nach Tübingen, während Tübingen, nach einer knappen 0:6 Niederlage in Bad Mergentheim, einem knapper als erwarteten 14:7 Sieg über die Backnang Wolverines (die Arrows gewannen gegen diese mit 44:8) und einem standesgemäßem 28:6 Erfolg über die Neckar Hammers schon deutliche Kratzer im Lack hat.

 

„Die knappe Niederlage gegen Bad Mergentheim ließ uns noch aufhorchen“, erklärt Headcoach Jürgen Doh. „Das klang nach guter Defense und etwas Pech im Abschluss. Aber das schwache Abschneiden gegen Backnang hat uns stutzig gemacht.“ Dabei will Doh keineswegs die Leistung der Backnanger runterreden. „Die haben einen guten Job gemacht und können sicher noch ein paar Punkte einfahren.“ Aber von Tübingen hatte er mehr erwartet.

 

Rein statistisch spricht in der Saison schon wieder alles für die Arrows. Mit 114:34 Punkte aus vier Spielen sind sie offensiv deutlich besser gestartet, als die Red Knights, die auf 42:19 kommen. Dafür scheint die Defense der Red Knights ein schwer zu knackendes Bollwerk zu sein. Genau einen Score pro Spiel haben sie zugelassen, bei den Arrows sind es immerhin 11,3 Punkte im Schnitt. Aber dafür scoren die Arrows im Schnitt auch 4 mal pro Spiel. Wenn man das aufrecht erhalten kann, ist man dem Sieg in Tübingen nahe.

 

„Wir haben zwei große Aufgaben in diesem Spiel. 1) unsere Offense muss scoren und wir müssen kontinuierlich die Kette bewegen. Und 2), unsere Defense muss das Laufspiel der Red Knights unterbinden.“ Doh hat eine klare Vorstellung davon, wie es am Samstag laufen soll. „Wir machen von Anfang an viel Druck, unsere Defense besorgt uns den Ball und wir machen schnell die wichtigen Punkte, um den roten Rittern den Schneid abzukaufen.

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