Jugend der SG Arrows/Cougars tut sich schwer

Jugend

Die beiden Jugendmannschaften der SG Stuttgart Silver Arrows / Kornwestheim Cougars tun sich aktuell in ihren jeweiligen Ligen recht schwer. Das U15 Flag-Team konnte beim Heimturnier zwar erneut in jedem Spiel punkten, konnte aber beide Niederlagen gegen die Tübingen Red Knights (7:26) und die Pforzheim Wilddogs (7:21) nicht verhindern. Bei der U19 kam nach der schmerzhaften 14:42 Niederlage gegen die SG Ostalb Highlanders / Crailsheim Titans nun auch noch eine 6:16 Niederlage gegen die Böblingen Bears hinzu. Nun fährt die U19 am Samstag nach Bad Mergentheim, um sich mit dem Wolfpack zu messen. Diese haben just an diesem Wochenende die SG Highlanders/Titans mit 22:6 besiegt, so dass klar wird, dass es keine leichte Aufgabe werden wird.

 

Das U15 Flag Team musste sich beim Heimturnier erst einmal neu formieren. Von den drei vorgesehenen Line-Spielern konnte nur einer am Spieltag dabei sein. Das hieß für die Coaches improvisieren. Und das führte dazu, dass eben auch leichtere Spieler in die Offense Line gesteckt wurden. „Die Offense Line-Spieler fallen leider nicht vom Himmel, zumindest nicht bei uns“, erklärt Headcoach Klaus Krauthan. Er konnte sich zusammen mit seinem Offensiv Coordinator Michael Dierberger im ersten Spiel gegen die Tübingen Red Knights zumindest darüber freuen, dass man den Gegner hin und wieder stoppen konnte.

 

„Defensiv standen wir gar nicht so schlecht, aber in der Offensive hatten wir eben das Problem, dass der Gegner uns auf dieser Position haushoch überlegen war“, verweist Krauthan auf die körperliche Überlegenheit der Gegner. „Beim Abklatschen musste ich teilweise nach oben schauen, um den Spielern in die Augen schauen zu können“, erinnert sich Krauthan. „Ein Hauptproblem ist auch, dass die Kids oft nicht richtig konzentriert bei der Sache sind“, ergänzt Dierberger. „Wir erklären immer wieder die gleichen Dinge und kommen dadurch natürlich in der Entwicklung nicht vorwärts.“

 

Stolz sind die beiden aber darauf, dass das Team nie aufgesteckt hat und bisher in jedem Spiel auch einen Touchdown erzielen konnte. „Wenn wir jetzt offensiv noch etwas sicherer werden und die Kids umsetzen, was wir ihnen sagen, können wir die nächsten Spiele auf alle Fälle knapper gestalten“, hofft Krauthan. Nun haben die Flag-Kids aber bis zum 25. Juni Zeit, ehe sie in Ravensburg antreten dürfen.

 

Für die U19 stand eigentlich ein Spiel an, bei dem sich die Coaches Chancen auf einen Sieg erhofft hatten, „aber die Chance haben die Jungs im Training verspielt“, bemängelt Krauthan, der beim Spiel selbst nicht dabei sein konnte, da er parallel mit der U15 unterwegs war. „Die letzten Trainings waren nicht befriedigend. Das haben wir den Jungs jetzt auch nochmal klar gemacht und hoffen darauf, dass sie das mitnehmen und wir uns hier auch weiter entwickeln können!“

 

Das Hinspiel hatte man in Kornwestheim mit 6:14 etwas unglücklich verloren, weil man sich im entscheidenden Angriff, kurz vor der Böblinger Endzone, einen Fehlwurf leistete, den die Böblinger zum direkten und entscheidenden Touchdown in die Endzone der SG zurücktrugen. Trotz des Trainingsrückstandes wollte man nun gegen die Bears zeigen, dass man es besser kann und vollendete auch gleich den ersten Drive über Nick Janza zum Touchdown. Doch Böblingen konnte den Vorsprung nicht nur ausgleichen, sondern auch gleich auf 6:8 ausbauen, brauchte dafür aber erneut die Mithilfe der SG Arrows/Cougars. Die Defense der Bears trug einen Fumble der SG zum Touchdown zurück und der Angriff setzte dann eine erfolgreiche Two-Point-Conversion drauf.

 

In Halbzeit stand die Defensive der SG wieder gut und stoppte die Bears in einem vierten Versuch kurz vor der Endzone. Mit dieser im Rücken, kam aber die Offensive nicht zurecht und kassierte einen Safety, weil der Ballträger in der Endzone gestoppt wurde. 6:10 bedeutete aber auch weiterhin, dass nur 1 Touchdown zum Sieg reichen würde, nach einer Turnover-Orgie beider Teams waren es aber die Bears, die den entscheidenden Schlusspunkt auf Grund des kurzen Feldes setzen konnten und den Touchdown zum 6:16 Endstand in die Endzone drückten.

 

Für die U19 geht es nun am Samstag nach Bad Mergentheim. Das Wolfpack ist dabei ein sehr harter Brocken, zeigten sie sich im Spiel gegen die SG Ostalb Highlanders / Crailsheim Titans vor allem in der Defense fast unüberwindbar. „Um hier zu gewinnen, muss unser Angriff den Ball und die Kette bewegen und wir dürfen uns keine Fehler erlauben“, sagt Krauthan, der am Samstag wieder mit dabei sein wird.