Dickes Ding – Arrows mit mehr als 50 Spieler im Trainingslager

Herren

Mit über 50 Spieler starten die Silver Arrows am kommenden Wochenende (1. – 3.4.) in die Schlussphase der Vorbereitung. Das Trainingslager in Albstadt bildet dabei den Kern, bevor es bereits am folgenden Wochenende (9.4.) in Holzgerlingen das letzte Testspiel gibt. Dabei ist der Regionalligist ein schwerer Brocken. Der Absteiger aus der 2. Bundesliga befindet sich zwar im Neuaufbau. Und er,spielt auf „the beach“. Zwar ist der alte gesandete Kunstrasen inzwischen Vergangenheit, aber auch der neugebaute, granulierte Platz bietet für die Twister einen besonderen Heimvorteil. Neubau ist auch das richtige Wort für die Silver Arrows, die mit fast 20 Neuen an den Start gehen. Dass die 50 beim Trainingslager geknackt wurde ist auch erstmals vorgekommen. „Und es sind nicht alle Spieler mit dabei“, merkt Headcoach Jürgen Doh an. „Wenn das so weiter geht, stellen wir nächstes Jahr eine 2. Mannschaft“, witzelt Doh über den Zulauf.


„Wir wollen die Neuen weiter ran bringen ans Team und gleichzeitig die Alten weiter nach Vorne pushen“, erklärt Doh den Spagat, vor dem die Coaching Crew steht. „Angenehmer Nebeneffekt ist, dass sich das Team noch besser kennenlernt“, ergänzt Sergio DePilla, der dieses Jahr erstmals „nur“ als Receiver-Coach mit dabei ist. Das erste Testspiel gegen Bad Mergentheim hat noch einige Schwachstellen offenbart. „Wir haben vor allem in der Defense schlecht gestanden und schlecht reagiert“, weiß Nick Daubitzer, Defense Coordinator der Arrows, nach Sichtung des Videos. „Da wartet eine Menge Arbeit auf uns!“ Aber auch der Angriff hat noch Potential. Und auch hier wird Verbesserung nötig sein, wollen die Arrows sich im oberen Tabellendrittel etablieren. Auf Grund der vielen Neulinge sehen sich die Arrows aber nicht als Titelfavorit.


Im Trainingslager sind viele Einheiten angesetzt. Wie üblich beginnen die Tage schon vor dem Frühstück. Aber neben Ausdauer wird vor allem Wert auf Technik und Taktik gelegt. Die Abstimmung der Team-Einheiten ist auch im Fokus. „Unsere Linebacker müssen sich fast blind verstehen“, erklärt Daubitzer. Gleiches gilt auch für den Quarterback und seine Passempfänger und viele andere Positionen. Aber auch die Specialteams werden wieder trainiert. „Die kommen im Training gerne zu kurz, obwohl sie für jedes Team enorm wichtig sind“, weiß Doh. Schließlich ist Feldposition ein wichtiger Faktor im Football. Dass erstmals über 50 Spieler mit ins Trainingslager gehen freut die Coaches. „Das zeigt, dass im Team der Wert dieser Tage angekommen ist2, erklärt DePilla.