Silver Arrows wollen den Code knacken

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Zum ersten Saisonheimspiel treffen am Samstag, 26. April 2014 um 15.30 Uhr (Kickoff 16.00 Uhr) die Stuttgart Silver Arrows auf die hoch gehandelten Pforzheim Wilddogs. Spielstätte ist wie immer das Stadion Festwiese und die Silberpfeile bieten nebst Kaffee, Kuchen & Co. natürlich auch wieder für die Kids eine Hüpfburg. Der Eintritt kostet 4 EUR, ermäßigt 2 EUR, Kinder unter 12 Jahre sind vom Eintritt befreit.

 

 

 

Fast hat es schon Tradition, dass die Arrows im ersten Heimspiel auf den Ligafavoriten treffen. Waren es letztes Jahr noch die Albershausen Crusaders, die am Ende ungeschlagen Meister wurden, so sind es 2014 die Pforzheim Wilddogs. Der Tabellenzweite der letzten Saison hat noch einmal aufgerüstet und sich in wichtigen Teilen der Mannschaft verstärkt. Die Arrows dagegen mussten in einigen Teamteilen nach Abgängen umstellen. Doch Headcoach Jürgen Doh gibt sich selbstbewusst. „Um Albershausen in die Regionalliga zu folgen, müssen die Wilddogs erst mal bei uns gewinnen. Und wir machen es ihnen sicherlich nicht einfach!“

 

Wer an die letzte Saison denkt, erwartet sowieso ein spannendes Spiel. Unterlag man damals noch knapp im Hinspiel mit 13:14, konnte man zu Hause beim 26:21 die Scharte auswetzen. Damals war man neben den Crusaders das einzige Team, das Pforzheim schlagen konnte. „Das war letzte Saison“, wiegelt Doh ab. „Jetzt geht es wieder bei Null los und gegen Pforzheim haben wir schon viele Schlachten geschlagen. Es wird harte Arbeit für uns sein.“

 

Wie auch in Pforzheim, gibt es auch in Stuttgart Änderungen, vor allem Abgänge erfahrener Spieler. So haben drei Spieler die Arrows Richtung Heilbronn zum direkten Kontrahenten verlassen. Zwei weitere sind zum Regionalligisten Albershausen abgewandert. Weitere vier Spieler wechselten umzugsbedingt zu verschiedenen Teams. Mit Mike Suggs fehlt auch der erfolgreichste Scorer der Saison 2013, der zurück in die USA verlegt wurde. Zudem pausieren vier Spieler und noch einmal fünf haben vorerst dem Sport den Rücken gekehrt. Insgesamt 19 Abgänge müssen die Arrows also verkraften.

 

Auf der anderen Seite verzeichnen die Stuttgarter auch 13 Neuzugänge. „Acht davon sind Rookies“, also Neulinge, wie Doh erklärt. Aus der eigenen Jugend rutscht Marcel Jännsch ins Herrenteam. Dazu sind noch Michael Dierberger (Stuttgart Scorpions), Rafael Dobler (Tübingen Red Knights), Jan Schneider (Montabaur Fighting Farmers) und Christopher Töller (Badener Greifs) als Spieler mit Erfahrung zum Team der Silberpfeile gestoßen. „Ich bin mir sicher, dass wir zusammen mit den Neulingen und den Neuzugängen die Löcher adäquat stopfen können, die die Abgänge hinterlassen haben.“ Aber es ist Doh auch klar, dass sich vor allem der neuformierte Angriff erst einmal einspielen muss.

 

Dabei soll aber nicht Pforzheim der Maßstab sein. „Die sind klar der Favorit“, meint Pressesprecher Klaus Krauthan. Den 41:6 Erfolg gegen Weinheim will er dabei nicht mal als deutlichstes Zeichen werten. „Die waren auch schon in der Vorbereitung gut dabei.“ Die eigenen Chance will er dabei aber nicht kleinreden. „Es gibt Teams, die liegen einem einfach. Und ich denke Pforzheim und wir, wir haben da einen Code, den der jeweils andere kennt und ab und zu gelingt es ihm, diesen zu knacken. Ich bin guter Dinge, dass wir das dieses mal wieder sind.“

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