Cheerleader bei Wind und Wetter

Cheerleader

Die Cheerleader der Stuttgart Silver Arrows treten nicht nur bei Meisterschaften an, sondern auch bei Wind und Wetter bei Heim- und Auswärtsspielen. Im strömenden Regen feuerten sie zum Beispiel ihr Team in Pforzheim an. Oder sie bauten bei einstelligen Temperaturen Pyramiden in Schwäbisch Hall. Cheerleader, so zeigt es sich, sind nicht aus Zucker und immer dabei.

 

 

Für die Cheerleader gibt es im Jahr eine Landesmeisterschaft und vielleicht noch eine Deutsche Meisterschaft und das war es dann. Wären da nicht die Heimspiele der eigenen Mannschaft. Doch die Footballsaison beginnt bereits im April. Und der macht bekanntlich wettertechnisch, was er will. Und der derzeitige Frühling steckt wohl auch noch in den Kinderschuhen, denn der Mai ist ähnlich trostlos.

Aber nicht regenlos. Daher stehen die Damen um die Coaches Angela Schabel und Angela Edwards in letzter Zeit öfters im Regen denn in der Sonne. Trotzdem heißt es strahlen, strahlen strahlen. „Es gehört zu unserem Sport dazu, dass wir unser Team unterstützen“, stellt Schabel klar, dass es keine Ausreden fürs Wetter gibt. „Die Jungs wühlen sich ja auch durch den Dreck.“ Nur dass Jungs daran bekanntlich Spaß finden. „Und wir finden daran Spaß unseren Sport zu machen, Zuschauer zu begeistern und unser Team anzufeuern. Da ist das Wetter zweitrangig!“

In Pforzheim war das Wetter ebenso überraschend, wie auch das Spiel auf dem Feld. Mal Regen, mal Sonne, mal Führung, mal Rückstand. Die Windböen, die durch das Stadion pfiffen waren dagegen ziemlich konstant, konstant kalt. „Dagegen hilft am besten Bewegung“, erklärt Edwards. Und so bewegten sie die Mädels in Pforzheim ziemlich viel und oft. Dass es am Ende nicht für einen Sieg der Arrows gereicht hatte, lag bestimmt nicht an den Cheerleadern.

Die Cheerleader Unterstützen die Arrows-Footballer seit Jahren schon bei jedem Spiel, egal ob zu Hause oder Auswärts, ob Sonne oder Regen – im Gegenzug unterstützen die Footballer die Cheerleader an den Meisterschaften. Nicht umsonst heißt es: Arrows ONE Team!

 

(Foto: Pietro Manca)

Cheerleader sind nicht aus Zucker!