Für DM qualifiziert und dennoch enttäuscht

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So richtig Freude wollte am vergangenen Sonntag, 21. Februar, bei den Aktiven der Stuttgart Silver Arrows trotz DM-Qualifikation nicht aufkommen. Zu gering war die Punktausbeute des Meisters beim Dance „Orange Explosion“. Auch „Great Orange Fire“ erhielt weniger Punkte, als viele erwartet hatten. Die Bewertung hinterließ aber auch bei anderen Teams fragende Gesichter. Hier stand zum Schluss ein siebter Platz.

 

Es sollte für alle Aktiven der große Tag werden. Einige konnten sich auch über eine klasse Leistung freuen, andere waren bitter enttäuscht über die eigene Leistung. Und dann gab es noch die, die genau dazwischen lagen. Dieses Hoch und Tief bildete sich über alle Teilnehmer hinweg ab und so waren auch die Cheerleadingteams der Stuttgart Silver Arrows betroffen.

 

Als erstes Team mussten das Dancesquad Orange Explosion an den Start. Da der Schwingboden

mit seinem teppichartigen Belag zu stumpf für eine Danceperformance war, wurde kurzerhand ein Teil der Innenraumbestuhlung geräumt und die Tanzfläche dorthin verlegt. Das brachte eine besondere Nähe zum Publikum, dass nun neben der Auftrittsfläche dichtgedrängt stand. Doch sämtliche Begeisterung bei den Zuschauern reichte am Ende nicht, denn Orange Explosion erhielt nur 92,8 Punkte.

 

Zwar erzielte man damit genug Punkte zur Qualifikation, aber eine höhere Punktzahl hätte bei der DM einen positiveren Ruf eingebracht. „Zwar werden die Teams einzeln bewertet, aber das Ergebnis aus der Qualifikation kennt trotzdem jeder Juror“, ist sich Jürgen Doh sicher. Damit einhergehen könnte auch eine Abschätzung für den kommenden Auftritt. Aber das muss natürlich nicht sein. Bei der DM beginnt erst einmal jedes Team bei Null Punkten. Trotzdem sind die Damen etwas enttäuscht.

 

Das Cheerleading Seniors Team, Great Orange Fire, musste eine noch herbere Enttäuschung hinnehmen. Das geplante Programm wäre bei guter Ausführung bei fast 180 Wertungspunkten gelegen, doch am Ende waren es gerade mal 89,6 Punkte. Dabei hatten weder Zuschauer noch die Teilnehmer selber größere Patzer festgestellt. „Wir werden uns in Ruhe das Video zum Auftritt anschauen und unsere Schlüsse daraus ziehen“, meinte Coach Angela Schabel.

 

Das Geburtstagskind hatte für sein Team mehr erwartet. Wo die Fehler lagen wird aber nun gesichtet und dann geht es mit neuem Elan in die Vorbereitung zur nächsten Meisterschaft in 2011. Dazwischen aber, werden die Cheerleader bei den Heimspielen der Silver Arrows auftreten. Ohne bewertet zu werden.

 

Im Cheer haben sich überraschend drei Teams für die DM qualifiziert. Neben dem „Wild Bunch“ aus Weinheim, das sich auch den Titel sicherte, noch die Teams aus Mannheim und Freiburg. Insgesamt starteten 56 Teams in 12 Kategorien. Und die Stuttgart Silver Arrows stellen zumindest in einer Kategorie den Meister.

 

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