Jahreshauptversammlung vor dem Superbowl

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Wie im vergangenen Jahr, werden die Stuttgart Silver Arrows auch in diesem Jahr ihre Hauptversammlung auf den Tag des Superbowls legen. Dazu laden sie zuerst zur Jugendvollversammlung und anschließend zur Jahreshauptversammlung in den Clubraum. Obwohl wichtige Themen, wie Neuwahlen und Satzungsänderungen auf der Agenda stehen, rechnet keiner der Verantwortlichen mit Turbulenzen.

Annual Meeting at Super Sunday
Like in 2007 the Silver Arrows will hold their annual meeting at the day the Super Bowl will be played. There the Arrows will invite at first the youth meeting and then the annual meeting of the club in the Clubroom. Even with important items on the agenda, like reelections and amendments of the statutes, non of the persons in charge is thinking about troubles.

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Es hat sich für den Verein bewährt, alles an einem einzigen Tag über die Bühne zu bringen, denn am 3. Februar finden die zwei wichtigsten Veranstaltungen eines Footballvereines statt. Das eine ist die Super Bowl, das Endspiel um die Meisterschaft in der amerikanische Profiliga NFL (National Football League). Dieser Termin steht natürlich schon länger fest und die Arrows haben sich mit ihrer Hauptversammlung, dem zweiten wichtigen Ereignis, an diesen Termin angedockt.

„Erfahrungsgemäß ist die Resonanz auf die Hauptversammlung sehr überschaubar“, erklärt Jürgen Doh, 1. Vorsitzender der Stuttgart Silver Arrows. Immerhin schaffen es von den knapp 90 Erwachsenen fast 30 Prozent zur Versammlung, „aber um die notwendige Unterstützung für Projekte zu bewerben, ist die leider zu wenig.“ Dies war auch ein Grund, warum die HV auf den Termin für die Super Bowl gelegt wurde. Zum gemeinsamen Anschauen des wichtigsten Spiels der Saison kamen regelmäßig mehr Leute, wie zur Versammlung. „Jetzt kommen diese eben ein paar Stunden früher.“ Genug, damit die Arrows diese Option nun schon zum zweiten Mal ziehen.

Das Thema Neuwahlen sehen die Verantwortlichen als unkritisch. „Wir holen uns bereits während des Jahres regelmäßig Feedback ab, um kritische Situationen rechtzeitig zu erkennen“, führt Alexander Hildebrandt, 2. Vorsitzender, aus. Einziger Wermutstropfen ist für alle die geringen Erfolge auf der Sponsoringebene. „Das liegt aber eben nicht an einem einzelnen“, nimmt Olaf Zimmermann, ebenfalls 2. Vorsitzender, seine Kollegen in Schutz. Vielmehr spielen hier persönliche Kontakte eine wichtige Rolle. Die, so scheint es, sind bei den Arrows aber nicht im ausreichenden Maß vorhanden. „Wir arbeiten derzeit einfach mit dem geringen finanziellen Spielraum, der uns zur Verfügung steht“, führt Doh aus.

Die Änderung der Satzung des Vereins orientiert sich an der Gemeinnützigkeitsreform durch den Gesetzgeber. „Bei solchen Reformen muss man ständig auf der Hut sein, dass man wichtige Änderungen mitnimmt“, erklärt Doh den Schritt des Vorstands. Die neue Satzung wird unter anderem auch die Option berücksichtigen, dass der Verein nun Mitgliedern pauschal ihre Aufwände erstatten kann. „Dies ist unter Unständen auch ein Anreiz für das Mitglied, sich hier einzubringen“, findet Doh. Von der Möglichkeit Gebrauch machen werden die Arrows aber in naher Zukunft nicht. Ein wichtiger Bestandteil der Satzung lässt dies nur zu, wenn die Haushaltslage solche Zahlungen erlauben.

It is an advantage for the club, as there are now two of the most important things for a football club on the same day. The one thing is the Super Bowl, the big final game of the American professional football league, the NFL. This event is fixed on the 3rd February this year and the Arrows will host the other important event, their annual meeting, on this day.

“Normally the feedback for the meeting is not on a high level”, says Jürgen Doh, President of the Stuttgart Silver Arrows. Anyway 30 percent of the nearly 90 adult members of the club find their way to the meeting, “but that is not enough to get a well balanced feedback for important projects.” That is also a reason, why the meeting was announced on Super Sunday. Most of the time more people came watching the Bowl then visiting the meeting. “Now they come a few hours earlier.” Noticeable, the do so the second time.

The reelection is no critical point in view of the board. “We are asking for feedback the whole year to avoid critical situations”, says Alexander Hildebrandt, Vice President. They all agree that the only downer is the lack of sponsors. “That’s not a business of one”, Olaf Zimmermann, also Vice President clarifies. More likely personal contacts are a major factor. And more likely the lack of those contacts hurt. “As long, we work with what we get”, says Doh.

The amendment of the statutes is owned by the reform of the common public interest law by the legislation. “You’ll have to be up to date in those kinds of reforms, not to miss any important part”, states Doh the interest of the board. The new statutes will also account for the option to pay members a lump-sum for they effort. “This could be a special motivation for members to bring in themselves.” In near future this will be no option for the Arrows at all, as long as their budgetary position disallows. This is noted in the statutes too.