Great Orange Fire mit 9 auf Platz 14

Cheerleader

{mosimage}Mit Rang 14 verabschiedeten sich Great Orange Fire, die Cheerleader der Stuttgart Silver Arrows von der Deutschen Meisterschaft aus Riesa. Damit landeten die neun Damen nur knapp unter dem angesetzten Ziel. Nach einer kleinen Pause beginnt dann die Vorbereitung auf die Saison und anschließend kommen auch schon die Landesmeisterschaften.

Am Anfang der Veranstaltung strahlten die neun Damen von Great Orange Fire um die Wette, dann steigerte sich die Anspannung in den Gesichtern. Beim Auftritt wirkte etwas Nervosität mit um sich anschließend in Erleichterung umzuschlagen. Es folgte Freude über den gelungenen Auftritt und Entspannung beim Zuschauen der verbleibenden Teams. Zum Ende steigerte sich die Anspannung noch einmal kurz. Nur kurz, weil die Damen überraschend früh zur Pokalübergabe gerufen wurden. „Nur“ Vierzehnter! Enttäuschung zeigte sich in den Gesichtern, die aber am Ende von Müdigkeit übermannt wurde.
So lässt sich an der Mimik der Cheerleader von Great Orange Fire der Tagesablauf beschreiben. Die Damen um die Trainer Angela Edwards, Angela Schabel und Silke Weiß hatten bereits im Vorfeld darauf hingewiesen, dass es schwer werden würde. Platz Zwölf war als Ziel ausgegeben, er würde nur knapp verpasst. „Hätte uns die Jury den Abbau eines Stunts nicht als Drop gewertet, hätte es vielleicht gelangt“, ärgerte sich Schabel. Aber die Jury hatte wohl langsamer bis vier gezählt, als Sandra Schäfer das Top der Pyramide. „Wenn der Süden eine größere Lobby in der Jury hätte, hätte man es natürlich anders sehen können, aber es ist eine Tatsachenentscheidung und damit müssen wir leben“, sagt Edwards.
Die Trainer wissen auch um Schwächen im Team. „Wir sind bei den Bodenturnelementen auf sehr niedrigem Niveau“, gibt Edwards unumwunden zu. „Aber dieses Projekt gehen wir jetzt an.“ Und mit einem Augenzwinkern verrät sie, dass sie dabei für jede Unterstützung dankbar sind.
Was bleibt ist die Hoffnung auf das nächste Jahr. „Klar werden wir wieder angreifen“, gibt sich Weiß selbstbewusst. 12 weitere Damen warten nur darauf, das Team zu verstärken. Dann wird es auch für die Jury schwieriger, denn wenn erst einmal 20 Cheerleader auf der Matte stehen, kann man sich nur auf einzelne Bereiche konzentrieren. „Da müssen wir aber auch in allen Bereichen das gleiche Niveau haben“, weiß Schabel. Denn sonst besteht die Möglichkeit, dass sich die Jury ausgerechnet die Gruppe auslinst, die die meisten Unsauberkeiten abliefert. Aber bis zur baden-württembergischen Meisterschaft sind es noch neun Monate. Zeit genug um auch das in den Griff zu bekommen.
Zuvor aber wollen die Damen eine kleine Pause einlegen, bevor sie an der Seitenlinie für Stimmung bei den Heim- und Auswärtsspielen der Footballer sorgen wollen.